Fakten zur Weiterbildung

Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus B.Sc. Gesundheitspsychologie (Quellstudiengang: 1106220c)

Kursart: Online-Vorlesung

Dauer: Vollzeit: 6 Monate / Teilzeit: 12 Monate

Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs.
Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.

Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.

Kurs: DLPOPS02-01
Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie
Fakten zum Modul

Modul: Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie (DLBWPAOPS-01)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Klausur, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLPOPS02-01 (Grundlagen der Arbeits- und Organisationspsychologie)
Kursbeschreibung
Die Zusammenarbeit von Menschen in Organisationen wird ganz entscheidend von den formellen und informellen Prozessen der Interaktion und Kommunikation determiniert. Der Kurs…
Die Zusammenarbeit von Menschen in Organisationen wird ganz entscheidend von den formellen und informellen Prozessen der Interaktion und Kommunikation determiniert. Der Kurs befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, Konzepten und Methoden der Arbeits- und Organisationsgestaltung und nimmt dabei die Auswirkungen auf das Erleben und Handeln der verschiedenen Organisationsmitglieder in den Blick.
Kursinhalte
  1. Einführung in die Arbeits- und Organisationspsychologie
    1. Das Gebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie
    2. Meilensteine in der Entwicklung der Arbeits- und Organisationspsychologie
    3. Forschungsmethoden in der Arbeits- und Organisationspsychologie
    4. Aufgaben und Kompetenzen von Arbeits- und Organisationspsycholog:innen
  2. Arbeitsanalyse
    1. Definition und Zweck der Arbeitsanalyse
    2. Methodische Ansätze der Arbeitsanalyse
    3. Verfahren bei Arbeitsanalysen
    4. Methoden der Arbeitsanalyse
  3. Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation
    1. Arbeitszufriedenheit
    2. Arbeitsmotivation
  4. Arbeitsgestaltung
    1. Die Geschichte der Arbeitsgestaltung
    2. Zentrale Perspektiven der Arbeitsgestaltung
    3. Modelle der Arbeitsgestaltung
    4. Job Crafting
  5. Arbeitsstress und Erholung
    1. Psychische Gesundheit im Arbeitskontext
    2. Verbreitung und Auswirkung von Stress
    3. Modelle zur Erklärung von Stress und Stressinterventionen
    4. Bedeutung von Erholung
    5. Modelle zur Erklärung von Erholung und Strategien zur Förderung von Erholung
  6. Arbeitsbezogenes Lernen
    1. Arbeitsbezogenes Lernen
    2. Lehrprinzipien
    3. Der Personalentwicklungszyklus
  7. Teams
    1. Definition: Gruppen vs. Teams
    2. Teambildung
    3. Teams und Führung
  8. Lernende Organisation
    1. Was ist eine lernende Organisation?
    2. Lernklima und Lernkultur
  9. Organisationsentwicklung und Organisationskultur
    1. Veränderung und Entwicklung in Organisationen
    2. Definition und Ebenen der Organisationskultur
  10. Nachhaltigkeit in Organisationen
    1. Definition von Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsstrategien
    2. Die Ebene der Beschäftigten im Kontext Nachhaltigkeit
    3. Der Einfluss von Führungskräften auf die Nachhaltigkeit in Organisationen
    4. Die Ebene der Organisation im Kontext Nachhaltigkeit

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Kurs: DLBWPPUB02
Betriebspsychologie
Fakten zum Modul

Modul: Betriebspsychologie (DLBWPPUB2)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBWPPUB02 (Betriebspsychologie )
Kursbeschreibung

Betriebspsychologen beschäftigen sich mit einem breiten Handlungsfeld im betrieblichen Alltag. Überall dort, wo Menschen zusammenkommen, können Probleme und Belastungen für den…

Betriebspsychologen beschäftigen sich mit einem breiten Handlungsfeld im betrieblichen Alltag. Überall dort, wo Menschen zusammenkommen, können Probleme und Belastungen für den Einzelnen und/oder den Betrieb entstehen. In diesem Kurs soll das breite Spannungs- und Handlungsfeld der Betriebspsychologie aufgezeigt werden. Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten der betrieblichen Formen der Diagnostik, auf deren Basis Interventionen geplant und eingeführt werden können. Darüber hinaus werden auch spezielle Phänomene thematisiert, z. B. Diebstahl, Weitergabe von vertraulichen Informationen, Absentismus, Abwicklung von Privatangelegenheiten und sexueller Belästigung.

Aufgrund der Veränderungsdynamik in den Betrieben fühlen sich mehr und mehr Mitarbeiter heute stark belastet. Dies äußert sich in psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Angststörungen oder Depressionen, aber auch oft in einem Burn-out-Syndrom. Den Studierenden wird vermittelt, wie sich diese Erkrankungen erkennen lassen und im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements hierfür idealerweise präventiv Vorsorge getroffen werden kann.

Kursinhalte
  1. Inhalte und Spannungsfeld der Betriebspsychologie
    1. Aufgaben und Handlungsfelder der Betriebspsychologie
    2. Die Hawthorne-Experimente als bedeutsame betriebspsychologische Basisexperimente
    3. Der Betrieb als Sozialgefüge
    4. Das Betriebsklima
  2. Diagnostik im Betrieb
    1. Ziele, Aufgaben und Möglichkeiten
    2. Diagnostische Rahmenbedingungen
    3. Datenquellen und Methoden
    4. Standardisierte Instrumente
  3. Unternehmensschädigendes Verhalten
    1. Modelle
    2. Ausgewählte Phänomene unternehmensschädigenden Verhaltens
    3. Analyse der Bedingungen und Maßnahmen
    4. Vorgehen zur positiven Gestaltung der Rahmenbedingungen
  4. Psychisch bedingte Erkrankungen und Belastungssituationen im betrieblichen Alltag
    1. Alkoholismus
    2. Angst
    3. Burnout und Depression
    4. Suizid
    5. Mobbing
    6. Narzissmus
  5. Betriebliches Gesundheitsmanagement
    1. Ausgangslage und Eckpfeiler
    2. Entwicklungen und Trends
    3. Prävention und Resilienz
    4. Konkrete Möglichkeiten der Unterstützung
    5. Betriebliches Eingliederungsmanagement
Kurs: DLGWBGM01
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Fakten zum Modul

Modul: Betriebliches Gesundheitsmanagement (DLGWBGM1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLGWBGM01 (Betriebliches Gesundheitsmanagement )
Kursbeschreibung

Der beständige Wandel der Arbeitswelt, Rationalisierungserfordernisse, organisatorische Veränderungen sowie steigende Arbeitsanforderungen verändern unsere Arbeitswelt und…

Der beständige Wandel der Arbeitswelt, Rationalisierungserfordernisse, organisatorische Veränderungen sowie steigende Arbeitsanforderungen verändern unsere Arbeitswelt und Erwartungen, die an die Beschäftigten gestellt werden. Lebenslanges Lernen ist längst ein Muss für alle Beteiligten. Parallel dazu werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer älter, Patchwork-Berufsbiografien häufiger. Diese Entwicklungen führen zur Überforderung von Beschäftigten und Führungskräften mit Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Dieser Kurs soll die Möglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Organisationen beleuchten und Möglichkeiten und Grenzen der Implementierung aufzeigen.

Kursinhalte
  1. Einführung in das Betriebliche Gesundheitsmanagement
    1. Ausgangslage: Demografischer Wandel
    2. Ausgangslage: Wandel in der Arbeitswelt
    3. Ausgangslage: Wandel im Gesundheitsbereich
    4. Bedarf an und Gründe für BGM
    5. BGF oder BGM?
    6. Beteiligte und Nutznießer
    7. Ziele des BGM
    8. BGM-Prinzipien
    9. Zentrale Handlungsfelder des BGM
    10. Nachteile, Stolpersteine und Grenzen des BGM
  2. Analysemethoden im BGM
    1. Allgemeines
    2. Betriebliche Gesundheitsberichterstattung
  3. Methoden zur Umsetzung des BGM
    1. Allgemeines
    2. Betriebspolitische Voraussetzungen
    3. Strukturelle Rahmenbedingungen
    4. Durchührung der Kernprozesse
  4. BGM als Mittel zur Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität
    1. Wozu Mitarbeiterbindung?
    2. Komponenten der Mitarbeiterbindung
    3. Berücksichtigung der Komponenten bei der Mitarbeiterbindung
    4. Erfolgreiche Mitarbeiterbindungsstrategien
    5. Konkrete Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung
    6. Mitarbeiterbindung und Kostenersparnis
    7. Employer Branding – die Marke „Arbeitgeber“
  5. Kosten-Nutzen-Anlaysen von BGM-Maßnahmen
    1. Lohnt sich BGM finanziell?
    2. Kosten von Gesundheit
    3. Kennzahlenentwicklung
    4. Return on Investment (ROI)
  6. Modell des integrierten Gesundheitsmanagements
    1. Was ist das Modell des integrierten Gesundheitsmanagements?
    2. Praxisbezug
Kurs: DLBGPSATGP01
Seminar: Aktuelle Themen der Gesundheitspsychologie
Fakten zum Modul

Modul: Seminar: Aktuelle Themen der Gesundheitspsychologie (DLBGPSATGP)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Seminararbeit
Kurse im Modul:
  • DLBGPSATGP01 (Seminar: Aktuelle Themen der Gesundheitspsychologie)
Kursbeschreibung
Im Rahmen des Seminars „Aktuelle Themen der Gesundheitspsychologie“ erstellen die Studierenden zu einem Fachthema eine Seminararbeit und präsentieren ihre Ergebnisse. Die…
Im Rahmen des Seminars „Aktuelle Themen der Gesundheitspsychologie“ erstellen die Studierenden zu einem Fachthema eine Seminararbeit und präsentieren ihre Ergebnisse. Die Studierenden stellen so unter Beweis, dass sie in der Lage sind, sich selbstständig in ein Thema einzuarbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse strukturiert zu dokumentieren und zu präsentieren.
Kursinhalte
  • Gesundheitspsychologie ist ein breites Fachgebiet, wo jedoch einige Themen im Vordergrund stehen. Das Seminar richtet sich auf die Aktualität dieser Themen, indem aktuelle Trends im Rahmen von einzeln ausgeschriebenen Ausarbeitungen aufgegriffen werden. Jeder Teilnehmer muss hierzu eine Seminararbeit erstellen. Mögliche Themen sind Gesundheitsverhalten und -überzeugungen, evidenz-basierte Medizin, gesundheitliche Risikokompetenz und gesundheitliche Aspekte aktueller technologischen Entwicklungen.
Kurs: DLBDHDH01
Digital Health
Fakten zum Modul

Modul: Digital Health (DLBDHDH)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLBDHDH01 (Digital Health)
Kursbeschreibung
Im aktuellen Kontext des demografischen Wandels, steigender Kosten im Gesundheitswesen und der weltweit begrenzten Verfügbarkeit von Ressourcen im Gesundheitswesen bietet Digital…
Im aktuellen Kontext des demografischen Wandels, steigender Kosten im Gesundheitswesen und der weltweit begrenzten Verfügbarkeit von Ressourcen im Gesundheitswesen bietet Digital Health neue Chancen und Herausforderungen. Digital Health ist ein wachsendes und dynamisches Konzept, das die Nutzung digitaler Technologien für die Prävention und Erhaltung von Gesundheit bedeutet. Gemäß der Definition der Weltgesundheitsorganisation umfasst Digital Health im weiten Sinne die elektronische Gesundheit E-Health einschließlich M-Health sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Big Data und Genomik für Gesundheitszwecke. Der Kurs beinhaltet einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen und gesellschaftlichen Initiativen, Technologien und Anwendungsgebiete für Digital Health im Gesundheitswesen einschließlich der transformativen Einflüsse von Digital Health auf Gesundheitssysteme.
Kursinhalte
  1. Digital Health in Deutschland und international
    1. Digital Health: Definition, Hintergrund der Entwicklung und Standortbestimmung
    2. Digital Health in Deutschland, gesetzliche Regulierungen und Initiativen
    3. Digital Health international, gesetzliche internationale Regulierungen und Initiativen
    4. Global Digital Health, Definition, Hintergrund der Entwicklung, Praxisbeispiele
  2. Digitale Gesundheitsdaten und Big Data im Gesundheitswesen
    1. Big Data: Definition, Hintergrund der Entwicklung und Standortsbestimmung
    2. Big Data: Methoden und Management in der Praxis
    3. Big-Data-Anwendungen im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen von Big Data im Gesundheitswesen
  3. Mobile Health im Gesundheitswesen
    1. Mobile Health: Definition, Hintergrund der Entwicklung und Standortbestimmung
    2. Mobile Health: Methoden und Management in der Praxis
    3. Mobile Health-Anwendungen im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen von Mobile Health im Gesundheitswesen
  4. Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen
    1. Definition und Arten von Künstlicher Intelligenz
    2. Funktionsweise und Algorithmen von Künstlicher Intelligenz
    3. Praxisbeispiele und Anwendungen von der Künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen bei der Anwendung von KI im Gesundheitswesen
  5. Erweiterte Realität (XR) im Gesundheitswesen
    1. Definition und Abgrenzung der Begriffe (XR, AR, VR, MR)
    2. Funktionsweise der erweiterten Realität (XR)
    3. Praxisbeispiele und Anwendungen der erweiterten Realität (XR) im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen bei der Anwendung von XR im Gesundheitswesen
  6. Digital Health als kulturelle Transformation der traditionellen Gesundheitsversorgung
    1. Do-it-Yourself Medizin: Neue Rollen- und Beziehungsgestaltung von Patient:innen und Ärzt:innen
    2. Im Fokus: Prävention und Lifestyle Medizin
    3. Value-Based Health Care
    4. Personalisierte Medizin und Genomik
    5. Gesellschaftliche Herausforderungen von Digital Health: Digital Health Divide und Equity
Kurs: DLBGPWMEH01
mHealth: Monitoring und Interventionen
Fakten zum Modul

Modul: mHealth: Monitoring und Interventionen (DLBGPWMEH1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBGPWMEH01 (mHealth: Monitoring und Interventionen)
Kursbeschreibung
M-Health, der Gesundheitsmarkt der mobilen Technologien, ist eines der am schnellsten wachsenden Gebiete im Gesundheitsbereich, und die Versprechen bezüglich Früherkennung…
M-Health, der Gesundheitsmarkt der mobilen Technologien, ist eines der am schnellsten wachsenden Gebiete im Gesundheitsbereich, und die Versprechen bezüglich Früherkennung, Therapietreue und Behandlung sind großartig. Jedoch ist oft unklar, worauf diese Claims tatsächlich basieren. In diesem Kurs betrachten wir die neuen Entwicklungen aus der Perspektive der wissenschaftlichen Evidenz. Welche Apps und Wearables können derzeit als Medizinprodukt für die Früherkennung, Diagnose oder Behandlung von bestimmten Krankheiten verwendet werden? Welche gesundheitlichen Variablen, sowohl objektiv als auch subjektiv, können mit welchen Wearables erfasst werden? Ist kontinuierliches Monitoring der eigenen Gesundheitsdaten nicht schon eine Intervention an sich? Weiterhin werden die Anwendungsfelder und die Interventionsoptionen besprochen, da in dieser entstehenden Gesundheitsbranche auch gilt, dass theoriebasierte Interventionen und Methoden bessere Effekte zeigen – in diesem Fall gesundheitspsychologische Modelle. Damit die Evidenz adäquat beurteilt werden kann, wird im Kurs weiter auf die Hierarchie der Evidenz eingegangen, womit die häufigsten Anwendungsfelder besprochen werden. Am Ende des Kurses werden diverse gesellschaftspolitische Themen behandelt.
Kursinhalte
  1. Von der Smartphone-Revolution zur Gesundheitsrevolution?
    1. Die Smartphone-Revolution: Ausmaß der Smartphone-Nutzung seit 2007
    2. Das Wachstum von Fitnesstrackern und anderen Armbanduhren
    3. Tragbare Patches, Sensoren und Elektroden für die Gesundheit
    4. Künstliche Intelligenz und die Rechner in unseren Hosentaschen
    5. Das Versprechen des mHealth: personalisierte Medizin und die Gesundheitsrevolution
  2. Mobiles Monitoring: welche gesundheitlichen Variablen sind mobil (bessr) zu erfassen?
    1. Subjektive Beurteilungen und „Ecological Momentary Assessments“: das Smartphone
    2. „Physical Activity Level“: Empfehlungen, positive Gesundheitseffekte und Armbanduhren
    3. Schlaf: Smartphone, Armbanduhr oder ambulante Stirnband-Elektroenzephalographie?
    4. Herzfrequenz mit Puls-Plethysmographie und Elektrokardiographie
    5. Früherkennung: „Lifestyle“ oder Medizinprodukt? Das Problem der Falsch-Positiven
  3. Mobiles Monitoring: schon eine Intervention an sich?
    1. Feedback und Selbst-Monitoring
    2. Feedback und Reinforcement
    3. Feedback und soziale Unterstützung
    4. Die Kehrseite von Selbst-Monitoring: zwanghaft beschäftigt sein
  4. Methoden der mobilen Intervention
    1. Theorie- und nicht-theorie-basierte Interventionen: relevante Modelle
    2. Typen des Smartphone Engagements nach Sama et al. (2014)
    3. SMS, App oder kombinierte Intervention mit anderen Kanälen?
    4. Gamification und Gesundheitswissensvermittlung
  5. Mobile Intervention: Anwendungsfelder
    1. Körperliche Aktivität
    2. Nahrung und Gewichtsverlust
    3. Nichtraucherprogramme
    4. Seelische Gesundheit: Stress, Schlaf, Depression und Angst
    5. Management von chronischen Erkrankungen und Therapietreue
  6. Die kalte Dusche der Evidenz
    1. Drei Bedingungen der statistischen Kausalität: randomisierte kontrollierte Experimente
    2. Hierarchie der Evidenz: von Quasi-Experimenten zu Meta-Analysen
    3. Meta-Analysen, Studienqualität und Bias
    4. Das Verstehen einer Meta-Analyse zu Gesundheitsanwendungen
  7. Evidenz für mobile Interventionen
    1. Körperliche Aktivität, Nahrung und Gewichtsverlust
    2. Nichtraucherprogramme
    3. Seelische Gesundheit: Stress, Schlaf, Depression und Angst
    4. Management von chronischen Erkrankungen und Therapietreue
    5. Themen, die noch kaum erforscht wurden
  8. Fazit
    1. Apps mit tollem Marketing, jedoch ohne Evidenz: mHealth als der Wilde Westen
    2. Evolution statt Revolution: evidenzbasierte mHealth
    3. mHealth und Datenschutz-Aspekte
    4. Mobile Technologie: Von personalisierter Werbung zu personalisierter Medizin?

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