Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus B.A. Pädagogik (Quellstudiengang: 1127721c)
Kursart: Online-Vorlesung
Dauer: Vollzeit: 8 Monate / Teilzeit: 16 Monate
Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.
Modul: Handlungsfelder und Zielgruppen der Pädagogik im digitalen Zeitalter (DLBPAHZPDZ)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
In diesem Kurs erhalten die Studierenden einen grundlegenden Einblick in ausgewählte pädagogische Handlungsfelder und Zielgruppen entlang der Lebensspanne. Da sich pädagogische…
In diesem Kurs erhalten die Studierenden einen grundlegenden Einblick in ausgewählte pädagogische Handlungsfelder und Zielgruppen entlang der Lebensspanne. Da sich pädagogische Handlungsfelder an Lebensaltern orientieren, variieren auch die pädagogischen Angebote und Methoden, je nachdem, welche Zielgruppe in welchem Alter in den Fokus rückt.
Vor diesem Hintergrund werden zunächst Lern- und Bildungsprozesse über die Lebensspanne thematisiert, bevor ein Überblick über Handlungsfelder, Institutionen und Organisationen der Pädagogik gegeben wird. Als beutende biografische Erfahrung wird dabei auch die Gestaltung von Übergängen zwischen den Bildungssystemen wichtig sowie die Notwendigkeit zur multiprofessionellen Zusammenarbeit (bspw. an der Schnittstelle zur Kinder- und Jugendhilfe und Sozialer Arbeit) und Kooperationen zwischen den Bildungssystemen.
Daran anschließend wird der Blick gezielt auf Veränderungen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerichtet, die nicht nur individuelle Lebensverhältnisse, sondern auch das Bildungssystem beeinflussen und zukünftig beeinflussen werden. Demografischer Wandel, Globalisierung und Digitalisierung stellen nur einen kleinen Ausschnitt gesellschaftlicher Megatrends dar und dennoch prägen sie das pädagogische Handeln und damit auch die Interaktion und Beziehungsgestaltung zwischen Pädagog*innen und Adressat*innen maßgeblich. Dies wird an ausgewählten Handlungsfeldern sowie am Beispiel der Digitalisierung näher ausgeführt und gleichzeitig werden pädagogische Angebote und Methoden der einzelnen Handlungsfelder vorgestellt.
Abschließend wird den Studierenden an praxisnahen Beispielen aufgezeigt, wie pädagogische Arbeit im System des Lebenslangen Lernens gelingen kann und Adressat*innen unterschiedlichster Lebensalter in deren Entwicklung begleitet und unterstützt werden können.
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Modul: Pädagogische und psychologische Lerntheorien unter Berücksichtigung der Digitalisierung (DLBPAPPLBD)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Lernen findet in allen Lebensphasen, in vielfältigen Situationen und auf unterschiedliche Art und Weise statt. Je nach Lebenssituation, in Abhängigkeit von Lern- und…
Lernen findet in allen Lebensphasen, in vielfältigen Situationen und auf unterschiedliche Art und Weise statt. Je nach Lebenssituation, in Abhängigkeit von Lern- und Bildungsbedürfnissen sowie individuellen Lernvoraussetzungen, lernen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und hochaltrige Erwachsene und bilden sich weiter, und zwar nicht nur in schulischen, berufs- und hochschulischen, sondern insbesondere auch in außerschulischen Kontexten, geplant und ungeplant.
Dabei nimmt insbesondere die Digitalisierung seit geraumer Zeit großen Einfluss auf die Gestaltung von Lehr-Lernprozessen. Digitale Medien erschließen nicht nur neue Lernmöglichkeiten, sondern stellen auch Verbindungen zwischen formalem und informellem Lernen her. Mit der Möglichkeit, jederzeit lernen zu können, sind aber auch Herausforderungen und Risiken verbunden, die diskutiert werden müssen.
Vor diesem Hintergrund setzen sich die Studierenden in diesem Kurs intensiv mit Theorien, Methoden und empirischen Befunden des Lernens und Lehrens in unterschiedlichen Bildungskontexten auseinander. Dabei werden auch Rahmenbedingungen und ebenso Einflussfaktoren auf das Lernen vorgestellt und Strategien zur Lernförderung mit an die Hand gegeben. Ziel ist es, den Studierenden die Grundlagen mit auf den Weg zu geben, um lehr-lernrelevante motivationale, kognitive und emotionale Bedürfnisse Lernender erfassen und für die eigene Konzeption von Lernszenarien (auch im virtuellen Raum) mit unterschiedlichen Adressat*innen berücksichtigen zu können. Entsprechend werden auch die notwendigen Kompetenzen thematisiert, die Lehrende benötigen, um Adressat*innen in deren Lern- und Bildungsprozessen zu unterstützen.
Modul: Einführung in das lebenslange Lernen (DLBPGELL-01)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Die Studierenden werden in diesem Kurs in die Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Grundlage des Studiengangs eingeführt. Sie erwerben hier Kenntnisse der spezifischen…
Die Studierenden werden in diesem Kurs in die Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Grundlage des Studiengangs eingeführt. Sie erwerben hier Kenntnisse der spezifischen Struktur der Erwachsenenbildungswissenschaft und des Erwachsenenbildungsfeldes anhand erwachsenenpädagogischer Begriffe, Theorien und Forschungsbefunde. Von besonderer Bedeutung sind hier auch die verschiedenen Subwelten der Erwachsenenbildung und deren Anforderungen, wie bspw. politische Bildung und betriebliche Weiterbildung. Sie lernen die zentralen bildungspolitischen Konzepte zum lebenslangen Lernen sowie Bezugnahmen auf historische Entwicklungen kennen und können deren Implikationen für die Bildungspraxis auf der Grundlage theoretischer Wissensbestände zum lebenslangen Lernen kritisch reflektieren. Durch eine Einführung in die Handlungs- und Berufsfelder der Erwachsenenbildung und Weiterbildung wird es möglich, deren Bedeutung für die Berufspraxis einzuordnen.
Der Kurs bietet einen ersten Überblick über wesentliche Inhalte des gesamten Studiums, die in nachfolgenden Semestern und Modulen vertiefend bearbeitet werden.
Modul: Supervision, Intervision, Coaching (DLBSASIC-01)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Modul: Lehren und Lernen mit digitalen Medien (DLBPPDMEDM-01)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
An der Jahrtausendwende stellte das Lehren und Lernen mit Unterstützung digitaler Technologien - damals als E-Learning bezeichnet - noch einen Sonderfall dar. Inzwischen ist der…
An der Jahrtausendwende stellte das Lehren und Lernen mit Unterstützung digitaler Technologien - damals als E-Learning bezeichnet - noch einen Sonderfall dar. Inzwischen ist der entsprechende Einsatz derartiger Medien für die meisten Menschen zu einer absoluten Selbstverständlichkeit avanciert. Dazu hat neben dem technologischen Fortschritt nicht zuletzt die Zeit der Corona-Pandemie beigetragen, in der der Unterricht vielerorts nur auf diesem Wege durchgeführt werden konnte. Im vorliegenden Kurs werden zuerst die zentralen Begriffe im Kontext des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien definiert und historisch eingeordnet sowie technologieunterstützte Lernarten sowie -szenarien (in Gegenüberstellung mit der traditionellen Lehre) besprochen. Danach folgt die Auseinandersetzung mit Lerntheorien, die für das Erschließen von Kenntnissen mit Hilfe digitaler Medien relevant sind, und die Klärung der Fragen, wie Lernziele für entsprechende Anwendungen zu formulieren sind und welche Lehrmethoden im derartigen Unterricht zum Einsatz kommen können. Nach einer Beschäftigung mit den Wechselwirkungen von Text, Bild und Ton sowie den Gestaltungsprinzipien multimedialer Lernszenarien kommen technologieunterstützte Bewertungen (Prüfungen und Evaluationen) zur Sprache. Abschließend wird auf aktuelle Entwicklungen und hier v. a. darauf eingegangen, wie der Fortschritt im Bereich der künstlichen Intelligenz das Lehren und Lernen mit digitalen Medien beeinflussen kann.
Modul: Digital Skills (DLBDS-02)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Modul: Kulturorientierte Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen (DLBKMPKMKJ-01)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Modul: Seminar: E-Learning (DLBPGWDB2)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Der Einsatz von digitalen Technologien für Lern- und Bildungsprozesse gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dies gilt auch für grundlegende (sozial-)pädagogische Arbeiten. So werden…
Der Einsatz von digitalen Technologien für Lern- und Bildungsprozesse gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dies gilt auch für grundlegende (sozial-)pädagogische Arbeiten. So werden mögliche pädagogisch relevante Szenarien und Settings analysiert und/oder entwickelt, die mit Hilfe digitaler Technologien angereichert oder gänzlich neu entwickelt werden.
Basis hierfür ist der Rückgriff auf die Grundlagen des ersten Kurses des Wahlpflichtmoduls. Die darin erworbenen Kenntnisse dienen der Entwicklung eines Verständnisses von den Aufgaben einer professionellen Gestaltung von medialen Lernsituationen: So werden Ideen und Strategien entwickelt, bestehende Settings pädagogisch zu optimieren und neue Settings zu konzipieren. Ziel ist es, ein mediendidaktisch begründetes E-Learning-Konzept aufzustellen, in dem Lehraufgaben im Bereich der Vermittlung von Lerninhalten beschrieben und in diesem Zusammenhang die üblichen didaktischen und evaluativen Aufgaben (Bedingungsanalyse, Zielgruppenbestimmung, Lernzieldimensionierung, Methodenwahl, Settinggestaltung, Implementierung und Evaluation) systematisch bearbeitet werden.