Fakten zur Weiterbildung

Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus B.Sc. Medizinische Informatik (Quellstudiengang: 1168624)

Kursart: Online-Vorlesung

Dauer: Vollzeit: 4 Monate / Teilzeit: 8 Monate

Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs.
Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.

Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.

Kurs: DLBMINMDMD01
Medizinisches Datenmanagement und Dokumentation
Fakten zum Modul

Modul: Medizinisches Datenmanagement und Dokumentation (DLBMINMDMD)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Klausur, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBMINMDMD01 (Medizinisches Datenmanagement und Dokumentation)
Kursbeschreibung

Sowohl die medizinische Dokumentation als auch das medizinische Datenmanagement sind wesentliche Bestandteile eines modernen Gesundheitssystems. Durch eine effektive Dokumentation…

Sowohl die medizinische Dokumentation als auch das medizinische Datenmanagement sind wesentliche Bestandteile eines modernen Gesundheitssystems. Durch eine effektive Dokumentation und ein gezieltes Datenmanagement können medizinische Fachkräfte auf aktuelle und umfassende Informationen zugreifen, die Patient:innenversorgung optimieren und eine evidenzbasierte Medizin fördern. Medizinische Dokumentation beschreibt den Prozess der Erfassung, Speicherung und Verwaltung von medizinischen Informationen. Sie umfasst die systematische Aufzeichnung von Diagnosen, Behandlungen, Patient:innendaten und anderen relevanten Informationen. Medizinisches Datenmanagement umfasst die effiziente Organisation, Analyse und Nutzung von medizinischen Daten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem datenbasierten Austausch mit anderen Abteilungen oder Institutionen sowie der nahtlosen Integration von Medizintechnikgeräten in die IT-Infrastruktur.

Der Kurs vermittelt grundlegende Kenntnisse über die Erfassung, Organisation und Verwaltung von medizinischen Informationen im Gesundheitswesen. Dabei werden verschiedene Arten der medizinischen Dokumentation, Klassifikationssysteme wie ICD und OPS sowie wichtige Informationssysteme wie Krankenhausinformationssysteme behandelt. Die Studierenden erlangen ein Verständnis für die Architektur von Informationssystemen, die Anbindung an die Telematikinfrastruktur und grundlegende Konzepte des medizinischen Datenmanagements unter Berücksichtigung von Datenschutz und Systemsicherheit.

Kursinhalte
  1. Medizinische Dokumentation
    1. Notwendigkeit der Dokumentation und rechtliche Aspekte
    2. Einführung in die medizinische Dokumentation und Datenmanagement
    3. Arten der medizinischen Dokumentation
    4. Terminologien in der medizinischen Dokumentation
    5. Praxisbeispiele: SNOMED CT und LOINC
  2. Klassifikationssysteme
    1. Geschichte, Entwicklung und Akteure der Klassifikationssysteme
    2. International Classification of Diseases (ICD)
    3. Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS)
    4. International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)
    5. Weitere Klassifikationssysteme
  3. IT-Architektur in Krankenhäusern
    1. Architektur von Informationssystemen
    2. Interoperabilität
    3. Zugriffskonzepte und organisatorische Anforderungen
    4. Kommunikations- und Terminologieserver
    5. Anbindung an die Telematikinfrastruktur
    6. Entwicklung einer Digitalstrategie
  4. Informationssysteme
    1. Informationssysteme für das medizinische Datenmanagement
    2. Krankenhausinformationssysteme (KIS) und klinische Arbeitsplatzsysteme (KAS)
    3. Radiologieinformationssysteme (RIS) und Picture Archiving and Communication System (PACS)
    4. Patientendatenmanagementsysteme (PDMS)
    5. Weitere Informationssysteme und Ressourcenplanung
  5. Standards für Kommunikation und Interoperabilität
    1. Health Level 7 (HL7)
    2. Fast Healthcare Interoperability Resource (FHIR)
    3. Digital Imaging and Communications in Medicine (DICOM)
    4. Integrating the Healthcare Enterprise (IHE)
    5. Überblick über weitere Standards
  6. Datenschutz und Datensicherung
    1. Datenschutz in der Medizin
    2. Verschlüsselungs- und Anonymisierungskonzepte
    3. Datenverfügbarkeit und -nutzung in Deutschland
    4. Datensicherungskonzepte und Back-up-Strategien
    5. IT-Risikomanagement in Krankenhäusern

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Kurs: DLBMETWNQM01
Medizintechnische Normen: Bedeutung und Anwendung
Fakten zum Modul

Modul: Medizintechnische Normen: Bedeutung und Anwendung (DLBMETWNQM1)

Niveau: Bachelor

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Fallstudie
Kurse im Modul:
  • DLBMETWNQM01 (Medizintechnische Normen: Bedeutung und Anwendung)
Kursbeschreibung
Für die Entwicklung von Medizinprodukten mit hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards sind Normen unumgänglich. Sie bieten anerkannte Regeln der Technik, die von Experten im Zuge…
Für die Entwicklung von Medizinprodukten mit hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards sind Normen unumgänglich. Sie bieten anerkannte Regeln der Technik, die von Experten im Zuge eines Konsensverfahrens erstellt wurden. In der Medizintechnik definieren Normen die Mindestanforderungen an das Produkt und bilden die Basis dafür, dass Bauelemente medizinischer Systeme und Geräte miteinander kompatibel sind und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zuverlässig und sicher arbeiten. Einheitlich in Europa wird die MDR 2017/457 („Medical Device Regulation“) angewandt. Hier werden zur Beanspruchung der Konformität harmonisierte Normen herangezogen. Akteure profitieren durch eine Reihe von Vorteilen. Zum einen können belegbare Nachweise zur Einhaltung von Normen Orientierung schaffen, zum anderen bieten sie Rechtssicherheit in Verträgen. Patienten und Anwendern von Medizinprodukten dienen sie zu ihrer Sicherheit, welche durch die CE-Kennzeichnung gewährleistet werden soll. Mit kontinuierlich steigenden Anforderungen ist die moderene Medizintechnik heute hochgradig komplex und die Etablierung von Prozessnormen ist unerlässlich geworden, um unter anderem beispielsweise die Risikobeherrschung zu ermöglichen. Hersteller von Medizinprodukten müssen eine Vielzahl von regulatorischen Anforderungen einhalten, und ihre Fähigkeiten und entsprechenden Resourcen durch das Implementieren von Prozessen sicherstellen. Eine Zertifizierung nach ISO 13485, der bedeutendsten Qualitätsmanagementnorm in der Medizintechnik, ist notwendig um sowohl Kundenanforderungen wie auch Dienstleistungs- und Produktqualität gerecht zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems ist die klinische Bewertung. Hier wird die Sicherheit neuer Diagnostika bzw. innovativer Behandlungs- oder Therapieverfahren anhand klinischer Studien belegt. Darüber hinaus wird der klinische Wert und die Eignung des Produkts als Basis für die Leistungsbewertung anhand eines umfangreichen Prüfplans ermittelt.
Kursinhalte
  1. Medical Device Regulation (MDR)
    1. Umstellung von der Richtlinie MDD auf die Verordnung MDR
    2. Wesentliche Inhalte der MDR
  2. Harmonisierte Normen
    1. Entstehung und Zweck von Normen
    2. Besonderheiten von Normen
  3. Relevante Normen in der Medizintechnik
    1. Bedeutung und systematisches Risikomanagements nach ISO 14971
    2. Anwendung der Gebrauchstauglichkeit auf Medizinprodukte nach IEC 62366
    3. Software als Medizinprodukt und Softwareentwicklung nach IEC 62304
    4. IEC 60601-1 für die elektrische Sicherheit aktiver Medizinprodukte
    5. Formelle Anforderungen an die Durchführung klinischer Prüfungen bei Medizinprodukten nach ISO 14155
  4. Qualitätsmanagementsysteme
    1. Allgemeine Aspekte eines Qualitätsmanagementsystems
    2. Allgemeine Qualitätsmangementsysteme nach ISO 9001
    3. Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte nach ISO 13485
  5. Klinische Studien
    1. Zielsetzung und Ablauf klinischer Prüfungen
    2. Anforderungen an klinische Studien
Kurs: DLBMETDSM01
Diagnostische Systeme in der Medizintechnik
Fakten zum Modul

Modul: Diagnostische Systeme in der Medizintechnik (DLBMETDSM)

Niveau: Bachelor

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBMETDSM01 (Diagnostische Systeme in der Medizintechnik)
Kursbeschreibung
Technische Systeme halten seit vielen Jahren in zunehmendem Maße Einzug in die Medizin. Ein Großteil der heute erreichten diagnostischen und therapeutischen Fortschritte ist erst…
Technische Systeme halten seit vielen Jahren in zunehmendem Maße Einzug in die Medizin. Ein Großteil der heute erreichten diagnostischen und therapeutischen Fortschritte ist erst durch die Entwicklung der entsprechenden medizintechnischen Systeme und Verfahren – meist unter Anwendung oder Anpassung technischer Entwicklungen aus verschiedensten Technologiefeldern – möglich geworden. Mit den immer schneller erfolgenden medizintechnischen Innovationen zeichnen sich wesentliche Veränderungen in Therapie und Diagnostik aller Fachdisziplinen ab. Das in vielen Ländern bestehende hochwertige Gesundheitswesen ist ohne moderne Medizintechnik und entsprechende medizintechnische Innovation kaum vorstellbar. Es ist darüberhinaus erkennbar, dass sich die Grenzen zwischen Diagnostik und Therapie mit dem Einsatz aktueller technischer Lösungen zunehmend auflösen, so etwa bei interventionellen radiologischen oder endoskopischen Verfahren. Dieser Kurs geht auf die wichtigsten diagnostisch eingesetzten medizintechnischen Systeme ein, erläutert deren technische Funktionsweise und gibt Beispiele für ihre medizinischen Einsatzgebiete. Dazu gehören u.a. technische Systeme aus den Bereichen der kardiovaskulären, neurologischen, vaskulären, neurovaskulären und pneumologischen Funktionsdiagnostik sowie der biomedizinischen Optik, der ophthalmologischen Messtechnik und der Audiometrie. Desweiteren behandelt der Kurs die wesentlichen bildgebenden Systeme wie beispielsweise Sonographie, Röntgen-Bildgebung, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, nuklearmedizinische Bildgebung und Endoskopie.
Kursinhalte
  1. Medizintechnische Diagnostik und Aufbereitungsverfahren für Medizinprodukte
    1. Übersicht zur medizintechnischen Diagnostik
    2. Rechtliche Rahmenbedingungen in Zusammenhang mit der Aufbereitung von Medizinprodukten
    3. Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
    4. Validierung von Aufbereitungsverfahren
  2. Kardiovaskuläre und neurologische Funktionsdiagnostik
    1. Kardiovaskuläre Funktionsdiagnostik
    2. Neurologische Funktionsdiagnostik
  3. Vaskuläre, neurovaskuläre und pneumologische Funktionsdiagnostik
    1. Messprinzipien und Verfahren der vaskulären und neurovaskulären Funktionsdiagnostik
    2. Pneumologische Funktionsdiagnostik
  4. Biomedizinische Optik, ophthalmologische Messtechnik und Audiometrie
    1. Biomedizinische Optik (Biophotonik)
    2. Ophthalmologische Messtechnik
    3. Audiometrie
  5. Bildgebende diagnostische Systeme – Teil 1
    1. Ultraschalldiagnostik/Sonografie
    2. Konventionelle Röntgendiagnostik
    3. Computertomografie (CT)
    4. Magnetresonanztomografie (MRT)
  6. Bildgebende diagnostische Systeme – Teil 2
    1. Nuklearmedizinische Bildgebung
    2. Dentale Volumentomografie (DVT)
    3. Endoskopie
Kurs: DLBINGDABD01
Data Analytics und Big Data
Fakten zum Modul

Modul: Data Analytics und Big Data (DLBINGDABD)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Fallstudie
Kurse im Modul:
  • DLBINGDABD01 (Data Analytics und Big Data)
Kursbeschreibung
Ziel des Kurses ist es, die Studierenden mit ausgewählten Methoden und Techniken der Datenanalyse im Kontext stetig wachsender, heterogener Datenmengen vertraut zu machen. Hierzu…
Ziel des Kurses ist es, die Studierenden mit ausgewählten Methoden und Techniken der Datenanalyse im Kontext stetig wachsender, heterogener Datenmengen vertraut zu machen. Hierzu wird zunächst die grundsätzliche Relevanz von Big Data-Methoden anhand der historischen Entwicklung der Datenbestände motiviert. Entscheidend ist hier unter anderem die kontinuierliche Belieferung der Systeme mit Sensordaten aus dem Internet of Things. Es folgt eine kurze Einführung in die wesentlichen statistischen Grundlagen, bevor die einzelnen Schritte des Data Mining-Prozess thematisiert werden. In Abgrenzung zu diesen klassischen Verfahren werden dann ausgewählte Methoden vorgestellt, mit denen Datenbestände im Big Data-Kontext analysierbar gemacht werden können. Weil die Datenanalyse bestimmten gesetzlichen Rahmenbedingungen unterliegt, werden in diesem Kurs zudem rechtliche Aspekte wie der Datenschutz behandelt. Der Kurs schließt mit einem Überblick über den Praxiseinsatz von Big Data-Methoden und -Werkzeugen. Hierbei werden insbesondere die Anwendungsfelder im industriellen Kontext beleuchtet.
Kursinhalte
  1. Einführung in die Analyse von Daten
    1. Entscheidungen, Informationen, Daten
    2. Historische Entwicklung der Speicherung und Auswertung von Daten
    3. Big Data: Eigenschaften und Beispiele
    4. Datenanalyse
    5. Das Internet of Things als Treiber für Big Data
  2. Statistische Grundlagen
    1. Deskriptive Datenanalyse
    2. Inferenzielle Datenanalyse
    3. Explorative Datenanalyse
    4. Multivariate Datenanalyse
  3. Data Mining
    1. Knowledge Discovery in Databases
    2. Assoziationsanalyse
    3. Korrelationsanalyse
    4. Prognose
    5. Clusteranalyse
    6. Klassifikation
  4. Big Data-Methoden und -Technologien
    1. Technologiebausteine
    2. MapReduce
    3. Text- und semantische Analyse
    4. Audio- und Videoanalyse
    5. BASE und NoSQL
    6. In-Memory-Datenbanken
    7. Big-Data-Erfolgsfaktoren
  5. Rechtliche Aspekte der Datenanalyse
    1. Datenschutzgrundsätze in Deutschland
    2. Anonymisierung und Pseudonymisierung
    3. Internationale Datenanalyse
    4. Leistungs- und Integritätsschutz
  6. Lösungsszenarien
  7. Anwendung von Big Data in der Industrie
    1. Produktion und Logistik
    2. Effizienzsteigerungen in der Supply Chain
    3. Schlüsselfaktor Daten
    4. Beispiele und Fazit

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