Fakten zur Weiterbildung

Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus B.A. Gesundheitsmanagement (Quellstudiengang: 158514c)

Kursart: Online-Vorlesung

Dauer: Vollzeit: 4 Monate / Teilzeit: 8 Monate

Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs.
Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.

Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.

Kurs: DLBDHDH01
Digital Health
Fakten zum Modul

Modul: Digital Health (DLBDHDH)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLBDHDH01 (Digital Health)
Kursbeschreibung
Im aktuellen Kontext des demografischen Wandels, steigender Kosten im Gesundheitswesen und der weltweit begrenzten Verfügbarkeit von Ressourcen im Gesundheitswesen bietet Digital…
Im aktuellen Kontext des demografischen Wandels, steigender Kosten im Gesundheitswesen und der weltweit begrenzten Verfügbarkeit von Ressourcen im Gesundheitswesen bietet Digital Health neue Chancen und Herausforderungen. Digital Health ist ein wachsendes und dynamisches Konzept, das die Nutzung digitaler Technologien für die Prävention und Erhaltung von Gesundheit bedeutet. Gemäß der Definition der Weltgesundheitsorganisation umfasst Digital Health im weiten Sinne die elektronische Gesundheit E-Health einschließlich M-Health sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Big Data und Genomik für Gesundheitszwecke. Der Kurs beinhaltet einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen und gesellschaftlichen Initiativen, Technologien und Anwendungsgebiete für Digital Health im Gesundheitswesen einschließlich der transformativen Einflüsse von Digital Health auf Gesundheitssysteme.
Kursinhalte
  1. Digital Health in Deutschland und international
    1. Digital Health: Definition, Hintergrund der Entwicklung und Standortbestimmung
    2. Digital Health in Deutschland, gesetzliche Regulierungen und Initiativen
    3. Digital Health international, gesetzliche internationale Regulierungen und Initiativen
    4. Global Digital Health, Definition, Hintergrund der Entwicklung, Praxisbeispiele
  2. Digitale Gesundheitsdaten und Big Data im Gesundheitswesen
    1. Big Data: Definition, Hintergrund der Entwicklung und Standortsbestimmung
    2. Big Data: Methoden und Management in der Praxis
    3. Big-Data-Anwendungen im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen von Big Data im Gesundheitswesen
  3. Mobile Health im Gesundheitswesen
    1. Mobile Health: Definition, Hintergrund der Entwicklung und Standortbestimmung
    2. Mobile Health: Methoden und Management in der Praxis
    3. Mobile Health-Anwendungen im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen von Mobile Health im Gesundheitswesen
  4. Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen
    1. Definition und Arten von Künstlicher Intelligenz
    2. Funktionsweise und Algorithmen von Künstlicher Intelligenz
    3. Praxisbeispiele und Anwendungen von der Künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen bei der Anwendung von KI im Gesundheitswesen
  5. Erweiterte Realität (XR) im Gesundheitswesen
    1. Definition und Abgrenzung der Begriffe (XR, AR, VR, MR)
    2. Funktionsweise der erweiterten Realität (XR)
    3. Praxisbeispiele und Anwendungen der erweiterten Realität (XR) im Gesundheitswesen
    4. Herausforderungen bei der Anwendung von XR im Gesundheitswesen
  6. Digital Health als kulturelle Transformation der traditionellen Gesundheitsversorgung
    1. Do-it-Yourself Medizin: Neue Rollen- und Beziehungsgestaltung von Patient:innen und Ärzt:innen
    2. Im Fokus: Prävention und Lifestyle Medizin
    3. Value-Based Health Care
    4. Personalisierte Medizin und Genomik
    5. Gesellschaftliche Herausforderungen von Digital Health: Digital Health Divide und Equity

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Kurs: DLBGPWMEH01
mHealth: Monitoring und Interventionen
Fakten zum Modul

Modul: mHealth: Monitoring und Interventionen (DLBGPWMEH1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBGPWMEH01 (mHealth: Monitoring und Interventionen)
Kursbeschreibung
M-Health, der Gesundheitsmarkt der mobilen Technologien, ist eines der am schnellsten wachsenden Gebiete im Gesundheitsbereich, und die Versprechen bezüglich Früherkennung…
M-Health, der Gesundheitsmarkt der mobilen Technologien, ist eines der am schnellsten wachsenden Gebiete im Gesundheitsbereich, und die Versprechen bezüglich Früherkennung, Therapietreue und Behandlung sind großartig. Jedoch ist oft unklar, worauf diese Claims tatsächlich basieren. In diesem Kurs betrachten wir die neuen Entwicklungen aus der Perspektive der wissenschaftlichen Evidenz. Welche Apps und Wearables können derzeit als Medizinprodukt für die Früherkennung, Diagnose oder Behandlung von bestimmten Krankheiten verwendet werden? Welche gesundheitlichen Variablen, sowohl objektiv als auch subjektiv, können mit welchen Wearables erfasst werden? Ist kontinuierliches Monitoring der eigenen Gesundheitsdaten nicht schon eine Intervention an sich? Weiterhin werden die Anwendungsfelder und die Interventionsoptionen besprochen, da in dieser entstehenden Gesundheitsbranche auch gilt, dass theoriebasierte Interventionen und Methoden bessere Effekte zeigen – in diesem Fall gesundheitspsychologische Modelle. Damit die Evidenz adäquat beurteilt werden kann, wird im Kurs weiter auf die Hierarchie der Evidenz eingegangen, womit die häufigsten Anwendungsfelder besprochen werden. Am Ende des Kurses werden diverse gesellschaftspolitische Themen behandelt.
Kursinhalte
  1. Von der Smartphone-Revolution zur Gesundheitsrevolution?
    1. Die Smartphone-Revolution: Ausmaß der Smartphone-Nutzung seit 2007
    2. Das Wachstum von Fitnesstrackern und anderen Armbanduhren
    3. Tragbare Patches, Sensoren und Elektroden für die Gesundheit
    4. Künstliche Intelligenz und die Rechner in unseren Hosentaschen
    5. Das Versprechen des mHealth: personalisierte Medizin und die Gesundheitsrevolution
  2. Mobiles Monitoring: welche gesundheitlichen Variablen sind mobil (bessr) zu erfassen?
    1. Subjektive Beurteilungen und „Ecological Momentary Assessments“: das Smartphone
    2. „Physical Activity Level“: Empfehlungen, positive Gesundheitseffekte und Armbanduhren
    3. Schlaf: Smartphone, Armbanduhr oder ambulante Stirnband-Elektroenzephalographie?
    4. Herzfrequenz mit Puls-Plethysmographie und Elektrokardiographie
    5. Früherkennung: „Lifestyle“ oder Medizinprodukt? Das Problem der Falsch-Positiven
  3. Mobiles Monitoring: schon eine Intervention an sich?
    1. Feedback und Selbst-Monitoring
    2. Feedback und Reinforcement
    3. Feedback und soziale Unterstützung
    4. Die Kehrseite von Selbst-Monitoring: zwanghaft beschäftigt sein
  4. Methoden der mobilen Intervention
    1. Theorie- und nicht-theorie-basierte Interventionen: relevante Modelle
    2. Typen des Smartphone Engagements nach Sama et al. (2014)
    3. SMS, App oder kombinierte Intervention mit anderen Kanälen?
    4. Gamification und Gesundheitswissensvermittlung
  5. Mobile Intervention: Anwendungsfelder
    1. Körperliche Aktivität
    2. Nahrung und Gewichtsverlust
    3. Nichtraucherprogramme
    4. Seelische Gesundheit: Stress, Schlaf, Depression und Angst
    5. Management von chronischen Erkrankungen und Therapietreue
  6. Die kalte Dusche der Evidenz
    1. Drei Bedingungen der statistischen Kausalität: randomisierte kontrollierte Experimente
    2. Hierarchie der Evidenz: von Quasi-Experimenten zu Meta-Analysen
    3. Meta-Analysen, Studienqualität und Bias
    4. Das Verstehen einer Meta-Analyse zu Gesundheitsanwendungen
  7. Evidenz für mobile Interventionen
    1. Körperliche Aktivität, Nahrung und Gewichtsverlust
    2. Nichtraucherprogramme
    3. Seelische Gesundheit: Stress, Schlaf, Depression und Angst
    4. Management von chronischen Erkrankungen und Therapietreue
    5. Themen, die noch kaum erforscht wurden
  8. Fazit
    1. Apps mit tollem Marketing, jedoch ohne Evidenz: mHealth als der Wilde Westen
    2. Evolution statt Revolution: evidenzbasierte mHealth
    3. mHealth und Datenschutz-Aspekte
    4. Mobile Technologie: Von personalisierter Werbung zu personalisierter Medizin?
Kurs: DLBPTDMTTP01
Digitale Medien und Technologien in Therapie und Pflege
Fakten zum Modul

Modul: Digitale Medien und Technologien in Therapie und Pflege (DLBPTDMTTP1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLBPTDMTTP01 (Digitale Medien und Technologien in Therapie und Pflege)
Kursbeschreibung
In diesem Kurs beschäftigen sich die Studierenden mit digitalen Medien und Technologien in der therapeutischen und pflegerischen Versorgung. Dabei setzen sie sich sowohl im…
In diesem Kurs beschäftigen sich die Studierenden mit digitalen Medien und Technologien in der therapeutischen und pflegerischen Versorgung. Dabei setzen sie sich sowohl im berufsspezifischen als auch im interdisziplinären Kontext mit der Thematik auseinander. Es werden konkrete digitale Medien und Technologien für den Einsatz in den Bereichen der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Pflege behandelt. Dazu gehören beispielweise medizinische Apps, Wearables (= tragbare Sensoren zum Gesundheitsmonitoring), Assistenzsysteme und Roboter, teletherapeutische und -pflegerische Ansätze sowie Tools zur vernetzten Gesundheitsversorgung (wie die elektronische Patientenakte). Ein wesentlicher Fokus liegt dabei darauf, eigene Ideen zur Implementierung digitaler Medien und Technologien zu entwickeln. Abschließend wir der Einsatz digitaler Medien und Technologien im Hinblick auf rechtliche, ökonomische sowie ethische Aspekte reflektiert.
Kursinhalte
  1. Digitalisierung in der therapeutischen und pflegerischen Versorgung – ein Überblick
    1. Gesundheitsrelevante Informationen aus dem World Wide Web
    2. Gesundheits-Apps und Wearables
    3. Assistenzsysteme, Robotik und Künstliche Intelligenz
    4. Telemedizinische Versorgungsansätze
    5. Vernetzung durch digitale Infrastruktur
  2. Ausgewählte Anwendungsbereiche in der Physiotherapie
    1. Apps in den Handlungsfeldern der Physiotherapie
    2. Assistenzsysteme und Robotik in den Handlungsfeldern der Physiotherapie
    3. Telephysiotherapie
  3. Ausgewählte Anwendungsbereiche in der Logopädie
    1. Handlungsfelder und Störungsbilder der Logopädie im Kontext der Digitalisierung
    2. Chancen und Herausforderungen
    3. Teletherapie und Apps
  4. Ausgewählte Anwendungsbereiche in der Ergotherapie
    1. Nutzung digitaler Dokumentations- und Assessmentsysteme
    2. Digitale Therapieansätze im motorisch-funktionellen Bereich
    3. Digitale Therapieansätze bei Störungen der Kognition, Handlungsplanung und Orientierung
  5. Ausgewählte Anwendungsbereiche in der Pflege
    1. Telenursing vor und während der COVID-19-Pandemie
    2. Assistenztechnologie im Kontext einer pflegerischen Versorgung
    3. Künstliche Intelligenz in der Pflege
    4. Roboter in der Pflege
  6. Ökonomische, organisatorische, soziale und rechtliche Aspekte einer digital unterstützten Versorgung
    1. Ökonomische Aspekte
    2. Organisatorische Aspekte
    3. Soziale Aspekte
    4. Rechtliche Aspekte
  7. Kritische Beurteilung von digitalen Angeboten
    1. Kompetenzorientierte Perspektiven
    2. Ethische Reflexion der Digitalisierung im Gesundheitswesen
Kurs: DLBDHDTE01
Digitale Transformation und Ethik im Gesundheitswesen
Fakten zum Modul

Modul: Digitale Transformation und Ethik im Gesundheitswesen (DLBDHDTE)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLBDHDTE01 (Digitale Transformation und Ethik im Gesundheitswesen)
Kursbeschreibung
Die Ethik ist ein Teilbereich der Philosophie, die sich theoretisch mit Kriterien des richtigen, moralischen Handelns beschäftigt. Die angewandte Ethik bietet eine praktische…
Die Ethik ist ein Teilbereich der Philosophie, die sich theoretisch mit Kriterien des richtigen, moralischen Handelns beschäftigt. Die angewandte Ethik bietet eine praktische Hilfestellung, indem sie wichtige Handlungs- und Lebensbereiche unter moralischen Gesichtspunkten untersucht. Die digitale Transformation im Gesundheitswesen zeichnet sich häufig durch eine Ambivalenz der versursachten positiven und negativen Folgen aus. Diese Ambivalenz der Digitalisierung muss einer ethischen Bewertung Rechnung tragen, indem man die erwünschten und unerwünschten Wirkungen abschätzt und gegeneinander abwägt. Die Ethik der Digitalisierung soll Hilfestellungen bieten und Instrumente entwickeln, welche die Entscheidungsfindung in der Praxis erleichtern. Im Kurs lernen Studierende die Grundlagen der gängigen normativen und angewandten Ethiken, ethische Spannungsfelder von Technologien im Gesundheitswesen sowie praktische Methoden der ethischen Bewertungen von Digital Health Anwendungen kennen.
Kursinhalte
  1. Grundlagen der Ethik
    1. Ethik: Definition, Aufgaben und Standortbestimmung
    2. Werte, Moral und Ethik
    3. Ethische Grundbegriffe
  2. Grundtypen ethischer Theorien
    1. Deontologische Ethik
    2. Konsequentialistische Ethik und Utilitarismus
    3. Tugendethik
    4. Ethik der Fürsorge und feministische Ethik
    5. Kohärentismus und Prinzipienethik
  3. Ethik der Digitalisierung
    1. Digitale Ethik und Ethik der Digitalisierung
    2. Grundlagen der Medizinethik
    3. Grundlagen der Technoethik
  4. Ethische Spannungsfelder von ausgewählten Digital Health Anwendungen
    1. Künstliche Intelligenz
    2. Soziale Robotik
    3. Virtuelle Realität
    4. M-Health
    5. Smart Homes und AAL
  5. Methoden der ethischen Evaluation und Gestaltung von Digital Health Anwendungen
    1. Ethische Bewertungsmatrix (G. Marckmann)
    2. MEESTAR: Modell zur ethischen Evaluierung sozio-technischer Arrangements
    3. Ethische Deliberation für agile Software-Prozesse: Das EDAP-Schema
  6. Zusammenfassung und Ausblick
    1. Fünf Risiken „of being unethical“
    2. Das Wiener Manifest für Digitalen Humanismus

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