Kurshandbuch
Fakten zur Weiterbildung

Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus B.A. Digitale Transformation (Quellstudiengang: 1170724c)

Kursart: Online-Vorlesung

Dauer: Vollzeit: 4 Monate / Teilzeit: 8 Monate

Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs.
Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.

Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.

Kurs: DLBDTMDG01
Modellierung digitaler Geschäftsprozesse
Kursbeschreibung
Um Geschäftsprozesse im Zuge von Transformationsprozessen zu digitalisieren, ist ein gemeinsames Verständnis aller Projektbeteiligten über die zu digitalisierenden Geschäftsprozesse herzustellen. Außerdem müssen die Ergebnisse erfolgreicher Digitalisierungsprojekte angemessen dokumentiert werden. Für beide Zwecke sind spezielle Konzepte, Methoden und Werkzeuge zur Analyse und Modellierung digitaler Geschäftsprozesse zu beherrschen. Hierzu werden zunächst die Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements und der digitalen Transformation thematisiert. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung werden konkrete Ansätze und Sprachen zur Modellierung, Analyse und Validierung digitaler Geschäftsprozesse vermittelt. Der Kurs schließt mit einem Überblick über etablierte Werkzeuge von der Modellierung bis zum Monitoring von digitalen Geschäftsprozessen.
Kursinhalte
  1. Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements
    1. Begriffsklärung und Motivation für das Geschäftsprozessmanagement
    2. Arten von Geschäftsprozessen
    3. Konzepte und Methoden des Geschäftsprozessmanagements
    4. Analyse von Geschäftsprozessen
  2. Digitale Transformation: Mit digitalen Geschäftsprozessen zu digitalen Geschäftsmodellen
    1. Klärung wichtiger Begriffe im Spannungsfeld der digitalen Transformation
    2. Digitale Geschäftsmodelle als Ziel der digitalen Transformation
    3. Digitale Prozesse als Kernelement in der digitalen Transformation
    4. Prozessautomatisierung zur Umsetzung der digitalen Transformation
  3. Auswirkungen der digitalen Transformation auf Geschäftsprozesse
    1. Technologische Treiber der digitalen Transformation
    2. Betriebliche Auswirkungen der digitalen Transformation
  4. Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung für digitale Geschäftsprozesse
    1. Der Modellbegriff im Kontext der digitalen Geschäftsprozessmodellierung
    2. Modellierungssprachen für digitale Geschäftsprozesse
  5. Kernaktivitäten der digitalen Geschäftsprozessmodellierung
    1. Analyse und Modellbildung digitaler Geschäftsprozesse
    2. Modellbasierte Validierung und Optimierung digitaler Geschäftsprozesse
    3. Implementierung und Betrieb digitaler Geschäftsprozesse
  6. Werkzeuge zur Modellierung digitaler Geschäftsprozesse
    1. Überblick über Werkzeuge zur Modellierung digitaler Geschäftsprozesse
    2. Werkzeuge zur Analyse digitaler Geschäftsprozesse
    3. Werkzeuge zur Simulation digitaler Geschäftsprozesse
    4. Werkzeuge für das Monitoring digitaler Geschäftsprozesse
Fakten zum Modul

Modul: Modellierung digitaler Geschäftsprozesse (DLBDTMDG)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: DE

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLBDTMDG01 (Modellierung digitaler Geschäftsprozesse)
Kurs: IDBS01
Datenmodellierung und Datenbanksysteme
Kursbeschreibung

Gespeicherte Daten bilden die Grundlage von vielen Wertschöpfungsketten einer Informations- und Wissensgesellschaft. Daher bildet die methodische Strukturierung von Datenschemas als „Formgeber“ gespeicherter Daten eine wichtige Grundlage, um gespeicherte Informationen so abzulegen, dass ein einfaches Wiederfinden und Bearbeiten möglich ist. Neben dem strukturierten Speichern von Daten muss auch ein strukturierter Zugriff auf große Datenmengen möglich sein.

In diesem Kurs wird vermittelt, wie Daten in relationalen Datenmodellen gespeichert werden und wie auf gespeicherte Daten mit SQL zugegriffen werden kann. Weiterhin werden neben relationalen Datenbanksystemen auch moderne DB-Systeme (NoSQL) zum Speichern und Zugreifen von Daten vorgestellt.

Kursinhalte
  1. Grundlagen relationaler Datenbanken
    1. Grundkonzepte des relationalen Datenmodells
    2. Datensätze in der Datenbank suchen und löschen
    3. SQL und Relationale Datenbanksysteme
  2. Datenbankanfragen an genau eine Tabelle
    1. Daten abfragen (SELECT)
    2. Daten mit Bedingung abfragen (WHERE)
    3. Ausgabe von Abfragen sortieren (ORDER BY)
    4. Abfragen mit Gruppenbildung (GROUP BY)
    5. Unterabfragen mit verschachtelten SELECT-Statements
  3. Konzeption und Modellierung von relationalen Datenbanken
    1. Das Entity Relationship-Modell
    2. Beziehungen und Kardinalitäten in E/R-Modellen
    3. Normalformen von Datenbanken
  4. Erstellung von relationalen Datenbanken
    1. Aktivitäten zum logischen Datenbankentwurf
    2. Abbildung vom konzeptionellen Datenmodell in das physikalische Datenmodell
    3. Erzeugen von Tabellen in SQL-Datenbanken aus E/R-Diagrammen
  5. Komplexe Datenbankabfragen auf mehreren Tabellen
    1. Verbundmengen (JOIN)
    2. Mengenoperationen
    3. Datensichten mit CREATE VIEW
  6. Manipulieren von Datensätzen in Datenbanken
    1. Neue Datensätze einfügen (INSERT)
    2. Vorhandene Datensätze ändern
    3. Transaktionen
  7. NoSQL-Datenbanksysteme
    1. Motivation und Grundidee
    2. Ausgewählte Gruppen von NoSQL-Systemen
Fakten zum Modul

Modul: Datenmodellierung und Datenbanksysteme (IDBS)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: DE

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • IDBS01 (Datenmodellierung und Datenbanksysteme)
Kurs: DLBDBEILCD01_D
Einführung in die Low-Code Entwicklung
Kursbeschreibung
Low-Code-Programmierung bietet erhebliche Potenziale für die Digitalisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. So ist es im Rahmen der Low-Code-Programmierung im Gegensatz zur klassischen Softwareentwicklung möglich, Softwareanwendungen ohne fortgeschrittene Programmierkenntnisse mit Hilfe einer grafischen Benutzeroberfläche zu erstellen. Low-Code ist eine Art der App-Entwicklung, die visuelle, modellbasierte Entwicklungsmethoden einsetzt, um die Time-to-Value zu reduzieren. Dabei ermöglichen agile Entwicklungsmethoden die teamübergreifende Zusammenarbeit sowie die schnelle Erstellung und Bereitstellung von Cloud-basierten Anwendungen. Darüber hinaus reduzieren Low-Code-Plattformen die Belastung für nicht erfahrene Programmierer, indem sie das Schreiben von Code überflüssig machen oder zumindest stark reduzieren. Sie unterstützen gleichzeitig professionelle Entwickler, indem sie mühsame Installations- und Infrastrukturaufgaben während der Anwendungsentwicklung reduzieren. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Kurs der historische Hintergrund und die konzeptionellen Grundlagen von Low-Code, No-Code und Citizen Development erläutert. Darüber hinaus werden die Bedeutung sowie die Vor- und Nachteile der Konzepte geklärt. Wichtige Plattformen und die technologischen Rahmenbedingungen werden ebenfalls vorgestellt. Abschließend werden die typischen Phasen im Low- und No- Code-Application- Lifecycle sowie wichtige Einsatzgebiete ausführlich diskutiert.
Kursinhalte
  1. Geschichte und konzeptionelle Grundlagen
    1. Ursprung und Entstehung von Low-Code- und No-Code-Konzepten
    2. Definition von Low-Code- und No-Code
    3. Die wichtigsten Merkmale der heutigen Low-Code- und No-Code-Tools
    4. Bausteine und Vorläufer von Low-Code- und No-Code-Konzepten
    5. Der Lebenszyklus von Low-Code- und No-Code-Anwendungen
  2. Verständnis und Bedeutung von Low-Code-, No-Code- und Citizen Developers
    1. Neukonzeption der Anwendungsentwicklung im Zeitalter der digitalen Transformation
    2. Das Verständnis und die Relevanz des Citizen Developer
    3. Die Relevanz der Geschäftsprozessmodellierung
    4. Chancen und Vorteile der Low-Code- und No-Code-Entwicklung
    5. Grenzen und Risiken von Low-Code- und No-Code-Anwendungen
  3. Plattformen und Anbieterlandschaft
    1. Entwicklung hin zu einer aufstrebenden Industrie
    2. Wichtige Unterkategorien innerhalb der Anbieterlandschaft
    3. Kontextualisierung von Low-Code- und No-Code-Plattformen
    4. Wichtige Anbieter auf einen Blick
    5. Evaluierung bestehender Tools und Konzepte
  4. Strategien, Rahmenbedingungen und technologisches Umfeld
    1. Technische Strategien
    2. Integration von agilen Entwicklungsmethoden und teamübergreifender Zusammenarbeit
    3. Low-Code- und No-Code-Frameworks
    4. Datenmodelle in der Low-Code- und No-Code-Entwicklung
    5. User Interface Design in der Low-Code und No-Code Entwicklung
  5. Phasen im Lebenszyklus von Low-Code- und No-Code-Anwendungen
    1. Planung und Erfassung von Anforderungen
    2. Entwurf, Entwicklung und Testen
    3. Implementierung und Bereitstellung
    4. Unterstützung, Wartung und Dokumentation
    5. Auflösung
  6. Anwendung, Fallstudien und zukünftige Weiterentwicklung
    1. Evaluierung und Erlernen neuer Low-Code- und No-Code-Werkzeuge
    2. Konfigurieren und Bereitstellen von Low-Code- und No-Code-Anwendungen
    3. Fallstudie: Microsoft Power Plattform
    4. Fallstudie: Mendix
    5. Zukünftige Weiterentwicklung von Geschäftsanwendungen

Fakten zum Modul

Modul: Einführung in die Low-Code Entwicklung (DLBDBEILCD_D)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: DE

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLBDBEILCD01_D (Einführung in die Low-Code Entwicklung)
Kurs: DLBDBEPLCD01_D
Projekt: Low-Code Entwicklung
Kursbeschreibung

Die digitale Transformation ist ein anspruchsvoller Prozess, der hohe Anforderungen an viele Unternehmen stellt. In der Praxis fehlt es oft an durchdachten Konzepten, um die Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen. Mangelndes IT-Know-How oder fehlende IT-Infrastruktur sind einige der Gründe. Low-Code ist eine Methode, mit der Unternehmen umfassende Unterstützung bei der digitalen Transformation erfahren können. Vereinfachung, Beschleunigung und Agilität sind nur einige der Vorteile, die Low-Code für die Digitalisierung in Unternehmen bietet. Vor diesem Hintergrund identifizieren die Studierenden anhand eines Praxisprojekts eine relevante Problemstellung für die Entwicklung einer Low-Code-App. Ausgehend von der Modellierung relevanter Geschäftsprozesse soll eine Low-Code-App systematisch geplant, entwickelt, implementiert und in der Power Plattform von Microsoft oder Mendix bereitgestellt.

Speziell im dualen Fernstudium:

Im dualen Fernstudium ist der Theorie-Praxis-Transfer anhand eines realen Projekts, das im Praxisbetrieb umgesetzt werden soll, zu leisten. Im Rahmen des Praxisprojektes bearbeiten die Studierenden eine praxisrelevante Fragestellung ihres Praxisbetriebs unter Betreuung einer:s Lehrenden. Eine Betreuung seitens Praxispartner kann auf Wunsch erfolgen.

Kursinhalte
  • Die Studierenden lernen anhand eines praktischen Beispielprojekts den Umgang mit einer Low-Code-Umgebung. Das Ergebnis der Low-Code-Programmierung ist eine Low-Code-Anwendung für einen selbst gewählten Geschäftsprozess. Nach der Identifikation einer relevanten Problemstellung modellieren die Studierenden zunächst den betroffenen Geschäftsprozess. In der Praxis handelt es sich häufig um digitalisierbare und automatisierbare Prozesse, bei denen Daten bisher mündlich, per Formular oder E-Mail ausgetauscht wurden. Während Anwender heute Informationen in eine E-Mail schreiben, die dann von anderen Anwendern mit Standardsoftware übernommen oder geprüft werden, bieten Low-Code-Anwendungen einen entscheidenden Vorteil: Daten können strukturiert erfasst und die Prüfungen durch Zugriff auf andere Programme automatisiert werden. Low-Code ist daher besonders für administrative Geschäftsprozesse und Sekundärprozesse interessant. Ist die Geschäftsprozessmodellierung abgeschlossen, entwickeln die Studierenden einen umfassenden Projektplan und eine Umsetzungsstrategie. Im nächsten Schritt entwickeln sie die Low-Code-Anwendung und demonstrieren, wie sie über die Power Plattform von Microsoft oder Mendix bereitgestellt werden kann. Außerdem entwickeln sie die Low-Code-Anwendung unter Berücksichtigung des zuvor definierten Problems und des ausgewählten Geschäftsprozesses. Sie zeigen, wie die Low-Code-Anwendung in der Praxis eingesetzt und genutzt werden kann.
Fakten zum Modul

Modul: Projekt: Low-Code Entwicklung (DLBDBEPLCD_D)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: DE

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLBDBEPLCD01_D (Projekt: Low-Code Entwicklung)

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