Fakten zur Weiterbildung

Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus M.A. Mediation und Konfliktmanagement (Quellstudiengang: 1173824c)

Kursart: Online-Vorlesung

Dauer: Vollzeit: 4 Monate / Teilzeit: 8 Monate

Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Master Studiengangs.
Eine Weiterbildung auf Master-Niveau ist anspruchsvoller als auf Bachelor-Niveau. Vorhandenes Grundlagenwissen im gewählten Fachbereich ist deshalb von Vorteil.

Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.

Kurs: DLMAMEMEFA01
Mediation und Facilitation
Fakten zum Modul

Modul: Mediation und Facilitation (DLMAMEMEFA)

Niveau: Master

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLMAMEMEFA01 (Mediation und Facilitation)
Kursbeschreibung

Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche…

Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. Verfahren, die nicht dem Anwendungsbereich des Mediationsgesetzes unterfallen, werden als „Facilitation“ bezeichnet. Ein Mediator (oder Facilitator) ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis, die die Parteien durch das Verfahren führt.

In diesem Kurs werden zunächst die Charakteristika von Konflikt und Verhandlung beschrieben, und dann die Konfliktlösung durch Verhandlung dargelegt. Denken und Wahrnehmung der Parteien sind nicht nur wesentlich für den Erfolg des Verfahrens, sondern bieten dem Dritten auch Ansatzpunkte für die Intervention. Die Drittintervention wird systematisch nach Verfahrensschritten gegliedert dargestellt. Abgerundet wird der Kurse durch eine Darstellung von Arbeitsgebieten und Berufsbildern von Mediation und Facilitation, auch mit Blick auf die Möglichkeiten von KI und virtuellem Raum.

Kursinhalte
  1. Einleitung
    1. Zur Natur der Konfliktlösung
    2. Zur Natur der Konfliktverhandlung 
    3. Historische Entwicklung der Mediation 
    4. Arten von Konfliktmanagement und Mediation
    5. Grundprinzipien und Phasen der Mediation
  2. Konflikt
    1. Begriff
    2. Dynamik
    3. Arten
  3. Verhandlung
    1. Begriff
    2. Paradox von Wertverteilung und Wertschöpfung
    3. Verhandlerdilemma
  4. Konfliktlösung durch Verhandlung
    1. Denken und Wahrnehmen
    2. Einigungshindernisse und Biases
    3. Ansatzpunkte für Drittintervention
  5. Prozess der Drittintervention
    1. Mediationsvereinbarung
    2. Verfahrensschritte
    3. Abschlussvertrag
  6. Praxis
    1. Tätigkeitsfelder
    2. Berufsbilder
    3. Künstliche Intelligenz und virtueller Raum

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Kurs: DLMAMERM01
Recht der Mediation
Fakten zum Modul

Modul: Recht der Mediation (DLMAMERM)

Niveau: Master

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Kurse im Modul:
  • DLMAMERM01 (Recht der Mediation)
Kursbeschreibung

Das Recht der Mediation ist vom Recht in der Mediation zu unterscheiden. Das Recht der Mediation ist auf nationaler Ebene im deutschen Mediationsgesetz und in flankierenden Normen…

Das Recht der Mediation ist vom Recht in der Mediation zu unterscheiden. Das Recht der Mediation ist auf nationaler Ebene im deutschen Mediationsgesetz und in flankierenden Normen in diversen Einzelgesetzen geregelt. Hinter dem deutschen Mediationsgesetz steht die europäische Mediationsrichtlinie; überdies gibt es den Europäischen Verhaltenskodex für Mediatoren sowie den Uniform Mediation Act (UMA) und das Model Law on International Commercial Conciliation (UNICITRAL).

In diesem Kurs werden außerdem Kernfragen des Rechts in der Mediation behandelt, wie etwa Formen und Zulässigkeit von Rechtsberatung in der Mediation, die Hinzuziehung Dritter und die Zusammenarbeit mit Parteianwälten, sowie Besonderheit und Durchsetzbarkeit von Abschlussvereinbarungen

Kursinhalte
  1. Recht der Mediation: Quellen
    1. Mediationsgesetz
    2. Europäische Richtlinien zum Recht der Mediation
    3. Uniform Mediation Act (UMA)
    4. Model Law on International Commercial Conciliation (UNICITRAL)
    5. Rechtsdienstleistungsgesetz und Einbettung in das Recht des Grundberufs
  2. Recht der Mediation: Themen
    1. Mediatorenvertrag
    2. Berufsrecht
    3. Verschwiegenheit
    4. Vergütungsfragen
    5. Haftung und Versicherung
  3. Recht in der Mediation: Grundlagen
    1. Rolle des Rechts in der Mediation
    2. Abgrenzung von zulässiger rechtlicher Information und unzulässiger Rechtsberatung
  4. Recht in der Mediation: Einzelfragen
    1. Rolle des Mediators in Abgrenzung zu den Aufgaben des Parteianwalts
    2. Sensibilisierung für Sachverhalte, die rechtliche Beratung empfehlenswert machen
    3. Mitwirkung externer Berater in der Mediation
  5. Recht der Mediation: Die Abschlussvereinbarung
    1. Rechtliche Besonderheiten der Mitwirkung des Mediators bei der Abschlussvereinbarung
    2. Rechtliche Bedeutung und Durchsetzbarkeit der Abschlussvereinbarung unter Berücksichtigung der Vollstreckbarkeit
Kurs: DLMWPGUK01
Gesprächsführung und Kommunikationstechniken
Fakten zum Modul

Modul: Gesprächsführung und Kommunikationstechniken (DLMWPGUK)

Niveau: Master

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Fachpräsentation
Kurse im Modul:
  • DLMWPGUK01 (Gesprächsführung und Kommunikationstechniken)
Kursbeschreibung

Gute Kommunikationsfähigkeiten sind der Schlüssel für beruflichen Erfolg. Um berufliche Ziele zu erreichen, muss man in Gesprächen überzeugen. Nur wer seine Gesprächspartner…

Gute Kommunikationsfähigkeiten sind der Schlüssel für beruflichen Erfolg. Um berufliche Ziele zu erreichen, muss man in Gesprächen überzeugen. Nur wer seine Gesprächspartner wirklich versteht und auch von ihnen verstanden wird, kommt schneller zu einem guten Ergebnis. Dafür ist es essentiell mit einer entsprechenden Vorbereitung besonders in schwierige Gespräche zu gehen sowie über einen Werkzeugkasten an verschiedenen Gesprächstechniken zu verfügen, um diese gezielt einsetzen zu können, damit konstruktive Kommunikation möglich wird. Dazu bedarf es neben bestimmter Mittel der Kommunikation auch besonderer Techniken und Methoden. Die Kenntnis und ein Verständnis der psychologisch-menschlichen Aspekte beim Einsatz von Kommunikationstechniken und in der Gesprächsführung stellen dabei eine wichtige Grundlage für das Gelingen von Gesprächen im wirtschaftspsychologischen Kontext dar. Der Kurs geht dabei auch auf schwierige und kritische Gesprächssituationen sowie auf die Kommunikation mit spezifischen Zielgruppen ein.

Die Studierenden lernen verschiedene Kommunikationsstile, Kommunikationstechniken sowie die Phasen der Gesprächsführung kennen, um sich gezielt auf Gespräche mit anderen Teammitgliedern sowie externen Partnern vorzubereiten und diese zu führen. Sie erfahren, wie Sie sich besser auf Ihre Gesprächspartner einstellen und entsprechend agieren können, um gute Ergebnisse für beide Seiten zu erreichen.

Kursinhalte
  1. Formen der Kommunikation
    1. Wechselseitige Beeinflussung durch die Kommunikation
    2. Verbale Kommunikation
    3. Paraverbale Kommunikation
    4. Nonverbale Kommunikation
    5. Extraverbale Kommunikation
    6. Intrapersonale vs. Interpersonale Kommunikation
  2. Mittel der Kommunikation
    1. Kommunikationsstile
    2. Rhetorik
    3. Spezielle Formen der Kommunikation: Rapport, Pacing und Kalibrieren
    4. Präsuppositionen und Submodalitäten
  3. Techniken der Kommunikation
    1. Du- vs. Ich-Botschaften
    2. Paraphrasieren
    3. Fragetechniken und –methoden
    4. Reframing
    5. Chunking als Fragetechnik
    6. Perspektivenwechsel
  4. Kommunikation mit spezifischen Gruppen
    1. Kommunikation in der Organisation
    2. Kommunikation mit Kollegen, Teammitgliedern und Vorgesetzten
    3. Kommunikation mit Kunden
    4. Kommunikation mit Dienstleistern
    5. Kommunikation mit der Öffentlichkeit
    6. Kommunikation mit Journalisten
  5. Gesprächsführung
    1. Sach- und Beziehungsebene
    2. Gesprächsziele und Gesprächshaltung
    3. Argumentationsstrategie
    4. Gesprächsplanung und -strukturierung
    5. Gesprächsaufbau und -steuerung
    6. Gesprächsanalyse
  6. Besonderheiten der Gesprächsführung
    1. Beziehungsebene gestalten
    2. Gesprächsfallen und Gesprächsstörungen
    3. Kritische Gesprächssituationen erkennen und meistern
    4. Regeln des Feedback
  7. Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen
    1. Agieren in festgefahrenen Situationen
    2. Umgang mit Widerständen
    3. Persönliche Aspekte in Gesprächen
Kurs: DLMNEGE01_D
Verhandlungstechniken
Fakten zum Modul

Modul: Verhandlungstechniken (DLMNEGE1_D)

Niveau: Master

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Hausarbeit
Kurse im Modul:
  • DLMNEGE01_D (Verhandlungstechniken)
Kursbeschreibung

Der Kurs befähigt die Studierenden, sowohl den Verhandlungsprozess als auch das eigentliche Verhandeln zu erlernen. Der Verhandlungsprozess ist ein zwischenmenschlicher…

Der Kurs befähigt die Studierenden, sowohl den Verhandlungsprozess als auch das eigentliche Verhandeln zu erlernen. Der Verhandlungsprozess ist ein zwischenmenschlicher Entscheidungsprozess. Um dessen Regeln zu verstehen, ist es unerlässlich, ein tiefes Verständnis der zwei Perspektiven einer Verhandlung zu haben: die Verteilung von Wert und die Schaffung von Wert.

Dieser Kurs beginnt mit einer Einführung in die Allgegenwärtigkeit von Verhandlungen und in einige der gängigen Mythen und Missverständnisse, die den potenziellen Nutzen effektiver Verhandlungen einschränken. Anschließend werden das Konzept des Verteilungswertes und die spezifischen Taktiken, die zur Erzielung des vorteilhaftesten Ergebnisses eingesetzt werden können, vertieft. Die Studierenden erforschen dann die Wertschöpfung und die Umsetzung von Taktiken, um von einem Win-Lose- zu einem Win-Win-Szenario zu gelangen. Der Kurs bietet außerdem Einblicke in die Spieltheorie (einschließlich des Gefangenendilemmas, des "Hirschjagdspiels" und der "Wie-Du-Mir-So-Ich-Dir"-Strategie), bevor er mit der gezielten Erforschung darüber abschließt, wie die Prozesse der Verhandlungstheorie in der Praxis implementiert werden können, wobei Fallstricke vermieden und ein effizientes Erlernen von Verhandlungstechniken ermöglicht werden.

Kursinhalte
  1. Die Bedeutung und das Wesen der Verhandlung
    1. Das Wesen und die Arten der Verhandlung
    2. Missverständnisse über Verhandlungen und Mythen über Verhandlungsführer
  2. Die Wertverteilung
    1. „Der Kuchen“: „Zone of Possible Agreement“ (ZOPA)
    2. Die "Kuchenverteilung": Maximierung der Verteilungsergebnisse
  3. Distributive Verhandlungstaktiken
    1. Die To-dos der Wertverteilung
    2. Lerntransfer
  4. Die Wertschöpfung
    1. Wertschöpfung: von Win-Lose zu Win-Win
    2. Vier Schritte und drei Arten der Wertschöpfung
  5. Wertschöpfende Verhandlungstaktiken
    1. Framing
    2. Die To-dos der Wertschöpfung
  6. Das Dilemma des Verhandlers
    1. Das Dilemma zwischen Wertschöpfung und Wertverteilung
    2. Das Gefangenendilemma als Metapher für das Verhandlungsdilemma
    3. Bewältigungsstrategien: „Tit-for-tat“ und Wechsel der Payoffs
  7. Lernen, zu verhandeln
    1. Von der Theorie zur Praxis
    2. Drei Herausforderungen beim Erlernen des Verhandelns
    3. Ein Lernmodell zur Verhandlungsführung

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