Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus B.A. Soziale Arbeit (Quellstudiengang: 169216c)
Kursart: Online-Vorlesung
Dauer: Vollzeit: 6 Monate / Teilzeit: 12 Monate
Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.
Modul: Systemische Beratung und Coaching (DLBPGWBUC1)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Beratung als eine der pädagogischen Kernhandlungsformen gewinnt im aktuellen Industriezeitalter in allen Anwendungsbereichen an Relevanz. Hervorzuheben sind systemische…
Beratung als eine der pädagogischen Kernhandlungsformen gewinnt im aktuellen Industriezeitalter in allen Anwendungsbereichen an Relevanz. Hervorzuheben sind systemische Beratungsansätze, die sich meist zu einer reinen Fachberatung abgrenzen und einen ganzheitliche Prozessberatungsansatz verfolgen, in dem der lernende und sich entwickelnde Mensch im Mittelpunkt steht. Der Kurs bietet einen ersten Überblick über systemische Beratung und systemisches Coaching angefangen bei theoretischen Grundlagen, über Anwendungsfelder bis hin zu Anforderungen an Berater.
Die Inhalte ermöglichen den Studierenden Beratung sowohl theoretisch zu verorten, als auch sich theoretische Konzepte anzueignen, die für eine systemische Beratungshaltung unerlässlich sind. Hierzu zählen unter anderem die Systemtheorie und der Konstruktivismus. Darüber hinaus werden Spannungsfelder und Grenzen thematisiert, die eine Abgrenzung des Beraters im praktischen Handeln ermöglichen sollen.
Des Weiteren beschäftigen sich die Studierenden mit der Unterscheidung zwischen Prozess- und Fachberatung, verschiedenen Beratungsformen und -settings, sowie möglichen Zielgruppen und Anwendungsfeldern. Somit findet eine erste Annäherung an das Berufsfeld des Beraters statt.
Das systemische Coaching als eine Spezialform der Beratung wird gesondert betrachtet, insbesondere die Rolle des Coaches, Anlässe und Themen sowie das Phasenmodell des Coachingablaufes. Darüber hinaus lernen die Studierenden erste Methoden und Interventionsformen, wie zum Beispiel systemische Fragetechniken, Hypothesenbildung oder Reframing kennen.
Abschließend erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich mit den Anforderungen an Berater und Coaches auseinander zu setzen und haben somit die Gelegenheit diese bezogen auf ihre eigene Persönlichkeit zu spiegeln. Die Beschäftigung mit einer grundlegenden systemischen Haltung sowie dem Werteverständnis eines Coaches runden den Kurs ab.
Arbeitssuchend? Deine Weiterbildung kann zu 100 % über den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.
Berufstätig, aber Dein Job ändert sich durch den digitalen Wandel? Mit dem Qualifizierungschancengesetz kannst Du Dich bis zu 100 % staatlich & arbeitgeberfinanziert weiterbilden.
Modul: Einführung: Sexualität in der sozialen Arbeit (DLBSAWSSA1)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Modul: Kinderschutz bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DLBSAWKMV1)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde der Kinderschutz in Deutschland im Jahr 2005 gesetzlich neu normiert. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz (2012) und dem Kinder- und…
Mit der Einführung des § 8a SGB VIII wurde der Kinderschutz in Deutschland im Jahr 2005 gesetzlich neu normiert. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz (2012) und dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (2021) wurden weitere rechtliche Grundlagen geschaffen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Insbesondere im Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe haben sich die Anforderungen und die Aufgabenstellungen von den frühen Hilfen als präventive Unterstützungsangebote bis hin zum Schutzauftrag beim Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung sowohl qualitativ als auch quantitativ stark erhöht. Die Arbeit im Kinderschutz erfordert ein kompetentes, sicheres und überlegtes Handeln in der Fallarbeit, darüber hinaus geeignete Strukturen und Verfahren innerhalb der Organisation und eine kooperative Gestaltung kommunaler Kinderschutzsysteme.
In dem Kurs steht neben der Vermittlung umfangreichen Grundlagenwissens das konkrete Handlungswissen zur Ausgestaltung der sozialpädagogischen Einschätzungs-, Beratungs-, Hilfe- und Unterstützungsprozesse im Fokus.
Modul: Seminar: Methodisches Handeln im Kinderschutz (DLBSAWKMV2)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Modul: Einführung in das Themenfeld „Sexualisierte Gewalt“ (DLBSAWPHSG1)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Sexualisierte Gewalt ist keine Ausnahmeerscheinung, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem enormen Ausmaßes, das durch die Verbreitung im Internet grenzenlos verstärkt wird…
Sexualisierte Gewalt ist keine Ausnahmeerscheinung, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem enormen Ausmaßes, das durch die Verbreitung im Internet grenzenlos verstärkt wird. Das Dunkelfeld ist enorm – die meisten Taten werden weder aufgedeckt noch angezeigt. Fachkräfte der Sozialen Arbeit müssen über eine umfassende Wissensbasis und Handlungs- sowie Reflexionskompetenz verfügen, um sexualisierte Gewalt zu erkennen, den Betroffenen und den Menschen, die sexualisierte Gewalt begehen, professionelle Unterstützung anbieten zu können und in ihren Tätigkeitsfeldern im Sinne der Prävention grenzachtende Strukturen zu schaffen.
Dieser Kurs befasst sich mit dem komplexen Themenfeld „Sexualisierte Gewalt“. Neben der Vermittlung umfangreichen Fachwissens zum Themenbereich sexualisierte Gewalt wird in einem weiteren Schwerpunkt eine konkrete Handlungsorientierung für die Arbeit mit Fällen sexualisierter Gewalt gegeben.
Ziel ist es, die Handlungskompetenz der Studierenden in Bezug auf sexualisierte Gewalt zu stärken – sowohl in Bezug auf die Prävention als auch die Intervention.
Modul: Projekt: Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt (DLBSAWPHSG2)
Niveau: Bachelor
Unterrichtssprache: Deutsch
Der Kurs befasst sich sowohl mit Ansätzen zur Prävention als auch zur Intervention bei sexualisierter Gewalt. In Bezug auf die Prävention wird der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen, Prozesse, Verfahrensabläufe und/oder Projekte umgesetzt werden können, um Grenzverletzungen, sexualisierte Übergriffen und sexuellem Missbrauch vorzubeugen und eine „Kultur des Hinsehens“ zu erzielen. Im Bereich der Intervention stehen Maßnahmen im Fokus, die sicherstellen sollen, dass konkrete Fälle sexualisierter Gewalt möglichst bald beendet werden, die negative Folgen für die Betroffenen abgemildert werden, spätere Reviktimisierungen verhindert werden, die Täter bzw. Täterinnen zukünftig keine weitere sexualisierte Gewalt mehr begehen und die Verantwortung für ihre Taten übernehmen.
Die Studierenden wählen einen thematischen Schwerpunkt aus und legen dar, wie die entsprechenden Maßnahmen gestaltet sein müssen, um einen bestmöglichen Schutz vor sexualisierter Gewalt zu gewährleisten. Bezüge zu einem konkreten Handlungsfeld der Sozialen Arbeit sollen hergestellt werden.