Fakten zur Weiterbildung

Weiterbildung: Einzelmodullehrgang aus B.A. Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche (Quellstudiengang: 1163324c)

Kursart: Online-Vorlesung

Dauer: Vollzeit: 4 Monate / Teilzeit: 8 Monate

Wir bieten digitale Kursunterlagen an, um Ressourcen zu schonen und unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Niveau: Die Weiterbildung ist auf dem inhaltlichen Niveau eines Bachelor Studiengangs.
Eine Weiterbildung auf Bachelor-Niveau vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in einem bestimmten Fachbereich.

Praxis-Austausch: Wöchentlich diskutieren Praxisexpert:innen mit Teilnehmenden aus verschiedenen Weiterbildungen aktuelle Fragestellungen, Tools und praktische Fallbeispiele in 90-minütigen Online-Veranstaltungen.

Kurs: DLBHPWHAKJ01
Entwicklungspsychologische und neurobiologische Grundlagen der Heilpädagogik mit Kindern u
Fakten zum Modul

Modul: Entwicklungspsychologische und neurobiologische Grundlagen der Heilpädagogik mit Kindern und Jugendlichen (DLBHPWHAKJ1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBHPWHAKJ01 (Entwicklungspsychologische und neurobiologische Grundlagen der Heilpädagogik mit Kindern u)
Kursbeschreibung
Die Heilpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert neben einer hohen empathischen Befähigung von Heilpädagog:innen ein solides und weitreichendes Fachwissen…
Die Heilpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert neben einer hohen empathischen Befähigung von Heilpädagog:innen ein solides und weitreichendes Fachwissen. Dazu gehören heute entwicklungspsychologische Grundlagen, welche die kognitiven und sozio-emotionale Entwicklung miteinschließen. Darüber hinaus zählen die neuesten Erkenntnisse zur Beeinflussung der Stresssysteme durch Vernachlässigung und Missbrauch, ebenso wie die Ausformung des Oxytozin-Systems, zu einem neurobiologischen Grundwissen der Heilpädagogik, damit die Hintergründe der verschiedenen Entwicklungsbedarfe und möglichen psychischen Erkrankungen sowie Behinderungen eingeordnet werden können .Die Eltern-Kind-Bindung ist ein zentraler Faktor, welcher die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen maßgeblich beeinflusst. Wie sichere Bindungen heilpädagogisch unterstützt werden können, ist z. B. in der Frühförderung ebenso relevant wie in der Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe oder im Rahmen der schulischen Inklusion. Entwicklungspsychologische Modelle, welche die soziale, emotionale und kognitive Entwicklung des Kindes abbilden, ermöglichen Heilpädagog:innen ein Verständnis für Entwicklungsverläufe außerhalb der Norm. Da Auffälligkeiten schon früh als frühkindliche Regulationsstörungen zu erkennen sind, bietet sich bereits hier ein Ansatzpunkt für heilpädagogische Interventionen. Heilpädagog:innen lernen in diesem Vertiefungsmodul, das Basiswissen als Grundelement einer professionellen Weiterentwicklung einzusetzen und im Kontext einer fundierten Handlungsausrichtung einzubetten. Als wichtiger Erfolgsfaktor für die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit dem Blick auf eine heilpädagogische Perspektive, müssen Heilpädagog:innen eine ganzheitliche Betrachtungsweise im Sinne eines positiven Menschenbildes auf die Angehörigen der betroffenen Kinder und Jugendlichen übertragen, um diese zu befähigen den Entwicklungsprozess bestmöglich zu unterstützen.
Kursinhalte
  1. Die Bedeutung der Bindungstheorie in der Heilpädagogik
    1. Was ist Bindung?
    2. Unsichere und sichere Bindung
    3. Transmission von Bindung
    4. Bindungsgeleitete heilpädagogische Arbeit
  2. Stresssysteme und heilpädagogische Arbeit
    1. Die biologische und psychologische Bedeutung von Stress
    2. Entwicklung der Stresssysteme
    3. Die Bedeutung der Stresssysteme für die heilpädagogische Arbeit
  3. Die Relevanz des Oxytozin-Systems für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
    1. Wirkungsspektrum und Aktivierung des Oxytozin-Systems
    2. Oxytozin und Bindung
    3. Oxytozin und heilpädagogische Interventionen
  4. Neurobiologische Korrelate von Missbrauch und Vernachlässigung
    1. Stresssysteme
    2. Oxytozin-System
  5. Entwicklungspsychologische Modelle
    1. Entwicklungsmodel nach Erikson
    2. Kognitive Entwicklung nach Piaget
  6. Regulationsstörungen der frühen Kindheit
    1. Diagnose von Regulationsstörungen
    2. Exzessives Schreien, Schlafprobleme
    3. Externalisierende und internalisierende Störungsbilder
  7. Konzeption heilpädagogischer Interventionen
    1. Bindungsgeleitete Interventionen
    2. Tiergestützte Interventionen
    3. Verhaltensmodifikation

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Kurs: DLBSAJSA101-01
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe
Fakten zum Modul

Modul: Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe (DLBSAKJEKJH)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Examen, 90 Minuten
Kurse im Modul:
  • DLBSAJSA101-01 (Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe)
Kursbeschreibung
Die Kinder- und Jugendhilfe organisiert – auf der Grundlage der im SGB VIII festgeschriebenen Leistungen und Aufgaben - eine soziale Infrastruktur, die Angebote der Betreuung…
Die Kinder- und Jugendhilfe organisiert – auf der Grundlage der im SGB VIII festgeschriebenen Leistungen und Aufgaben - eine soziale Infrastruktur, die Angebote der Betreuung, Erziehung und Bildung sowie des Schutzes, der Förderung und Beteiligung beinhaltet. In diesem Kurs werden einführend grundlegende Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt. Im Rahmen dessen werden u.a. die unterschiedlichen Leistungsbereiche und „andere Aufgaben“, die im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) verankert sind, überblickartig erläutert. Vertiefter wird auf die Handlungsfelder „Kinder- und Jugendarbeit“ und „Jugendsozialarbeit“ eingegangen – auch vor dem Hintergrund sich verändernder Erziehungs- und Sozialisationsbedingungen und den damit einhergehenden Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Darüber hinaus werden zentrale theoretische Grundlagen für das professionelle sozialpädagogische Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt und abschließend aktuelle Diskurse skizziert.
Kursinhalte
  1. Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe
    1. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz: ein Paradigmenwechsel
    2. Die vielfältigen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe – ein Überblick
    3. Trägerstrukturen und Organisationsformen
    4. Ausgaben und Personalentwicklung
  2. Aufwachsen im 21. Jahrhundert
    1. Zum Verhältnis privater und öffentlicher Verantwortung
    2. Herausforderungen für junge Menschen
  3. Das Handlungsfeld „Kinder- und Jugendarbeit“
    1. Funktion und sozialpädagogischer Auftrag
    2. Handlungsanforderungen an die Akteur:innen
    3. Spannungsfelder im Handlungsfeld
    4. Entwicklungsperspektiven
  4. Das Handlungsfeld „Jugendsozialarbeit“
    1. Funktion und sozialpädagogischer Auftrag
    2. Handlungsanforderungen an die Akteur:innen
    3. Spannungsfelder im Handlungsfeld
    4. Entwicklungsperspektiven
  5. Handlungsleitende theoretische Grundlagen
    1. Systemisches Denken und Handeln
    2. Lebensweltorientierung
    3. Lebensbewältigung
    4. Empowerment
    5. Sozialraumorientierung
  6. Aktuelle Diskurse
Kurs: DLBKPWHS01
Schulsozialarbeit und offener Ganztag
Fakten zum Modul

Modul: Schulsozialarbeit und offener Ganztag (DLBKPWHS1)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Fachpräsentation
Kurse im Modul:
  • DLBKPWHS01 (Schulsozialarbeit und offener Ganztag)
Kursbeschreibung

Die Schulsozialarbeit entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem bedeutenden Handlungsfeld der Sozialen Arbeit und ist mittlerweile aus manchen Schulformen nicht mehr…

Die Schulsozialarbeit entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem bedeutenden Handlungsfeld der Sozialen Arbeit und ist mittlerweile aus manchen Schulformen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere im Kontext des Schulmodells „offener Ganztag“ entstehen zunehmend Bedarfe, die über das Lehr- und Lernangebot hinausgehen.

Gegenstand des hier beschriebenen Kurses ist deshalb die Schulsozialarbeit im offenen Ganztag.

Im Kurs werden zunächst die beiden Bausteine getrennt voneinander betrachtet und beispielsweise die historische Entwicklung der Schulsozialarbeit thematisiert bzw. der offene Ganztag erklärt.

Sodann werden Schule, Familie und Sozialarbeit als die drei wesentlichen Sozialisationsdimensionen in Bezug zueinander gesetzt und die gesetzlichen wie auch methodischen Grundlagen der Schulsozialarbeit im offenen Ganztag dargestellt.

Abschließend ermöglicht die Darstellung dreier Fallbeispiele einen praxisbezogenen Einblick in die Schulsozialarbeit im offenen Ganztag.

Kursinhalte
  1. Schulsozialarbeit als Handlungsfeld der Sozialen Arbeit
    1. Historische Entwicklung der Sozialen Arbeit im Kontext von Schule
    2. Die Verortung der Schulsozialarbeit im Hilfesystem (Kooperationspartner)
    3. Schulsozialarbeit in Deutschland: Der Status Quo in Zahlen und Fakten
  2. Die drei Instanzen der Erziehung und ihre Beziehung zueinander
    1. Schule und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit
    2. Die veränderte Bedeutung von Familie und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Institutionen Schule und Soziale Arbeit
    3. Soziale Arbeit und ihre Bedeutung im Kontext von Schule und Familie
  3. Der offene Ganztag im Kontext des Schulsystems
    1. Unterschiedliche Schulmodelle und -formen
    2. Beschreibung des offenen Ganztags
  4. Gesetzliche Grundlagen der Schulsozialarbeit
    1. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII)
    2. Weitere Normen mit Bedeutung für die Schulsozialarbeit
  5. Methodische Grundlagen und Kompetenzerfordernisse der Schulsozialarbeit
    1. Einzelfallhilfe in der Schulsozialarbeit
    2. Die Bedeutung der sozialen Gruppenarbeit für die Schulsozialarbeit
    3. Erlebnispädagogik und weitere methodische Zugänge
  6. Praxis- und Fallbeispiele
    1. Fallbeispiel 1
    2. Fallbeispiel 2
    3. Fallbeispiel 3
Kurs: DLBKPWHS02
Seminar: Kooperation von Jugendhilfe und Schule
Fakten zum Modul

Modul: Seminar: Kooperation von Jugendhilfe und Schule (DLBKPWHS2)

Niveau: Bachelor

Unterrichtssprache: Deutsch

Credits: 5 ECTS-Punkte
Äquivalent bei Anrechnung an der IU Internationale Hochschule.
Modulprüfung:
  • Seminararbeit
Kurse im Modul:
  • DLBKPWHS02 (Seminar: Kooperation von Jugendhilfe und Schule)
Kursbeschreibung
Jugendhilfe einerseits und Schule andererseits, Institutionen, deren Kooperation Hürden und Chancen birgt. Im Rahmen dieses Kurses sollen beide Bereiche kennengelernt und die…
Jugendhilfe einerseits und Schule andererseits, Institutionen, deren Kooperation Hürden und Chancen birgt. Im Rahmen dieses Kurses sollen beide Bereiche kennengelernt und die Möglichkeiten und Chancen einer Kooperation analysiert werden. Im Rahmen des Seminars „Kooperation von Jugendhilfe und Schule“ erstellen die Studierenden zu einem fachlich relevanten Thema eine Seminararbeit. Die Studierenden stellen so unter Beweis, dass sie in der Lage sind, sich selbstständig in ein Jugendhilfe-Thema einzuarbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse strukturiert zu dokumentieren und zu präsentieren.
Kursinhalte
  • Das Seminar behandelt aktuelle Themen der Jugendhilfe, insbesondere Themen im Kontext der Kooperation von Schule und Jugendhilfe. Jeder Teilnehmer muss zu einem ihm zugewiesenen Thema eine Seminararbeit erstellen und die Inhalte der schriftlichen Ausarbeitung präsentieren.
  • Von inhaltlicher Bedeutung für diesen Kurs sind:
  • Aufgaben von Jugendhilfe und Schule
  • Gesellschaftliche Funktion von Jugendhilfe und Schule
  • Rechtliche Grundlage der beiden Bereiche
  • Strukturelle Differenzen der Systeme Schule und Jugendhilfe
  • Chancen gelingender Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe
  • Bedingungen der Kooperation von Organisationen
  • Kooperationsstrategien
  • Kooperationsschwierigkeiten und -hindernisse
  • Konfliktpotentiale von Kooperationen
  • Kooperationshemmnisse
  • Handlungsleitlinien für eine mögliche Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe am Beispiel ausgewählter Jugendhilfebereiche

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