Selbstständig lernen, gezielt anwenden: Martins Erfahrungen in der Weiterbildung Social Media Marketing Specialisation

Stories | 8 Min. Lesezeit
26.10.2026
Von Theresa

Wann digitales Lernen wirklich zu einem vollen Alltag passt

Martin arbeitete bis 2024 in der Nachmittagsbetreuung einer Ganztagsschule. Dann wollte er seinen Ehrgeiz nutzen und…

Wann digitales Lernen wirklich zu einem vollen Alltag passt

Martin arbeitete bis 2024 in der Nachmittagsbetreuung einer Ganztagsschule. Dann wollte er seinen Ehrgeiz nutzen und Planung, Analyse und Entwicklung mit sinnstiftender Arbeit verbinden. Um sein Wissen im Online Marketing zu vertiefen, entschied sich Martin für die Social Media Marketing Specialisation an der IU Akademie. Im Interview erzählt Martin, wie er Lernen, Familienalltag und sein eigenes Projekt unter einen Hut gebracht hat, warum der KI-Lernassistent Syntea vor Klausuren sein „bester Freund“ war und wie aus dem Gelernten sein eigenes „Content Labor“ entstand.

Martin im Porträt
Vom Schulalltag zum Onlinemarketing

IU Akademie: Martin, erzähl uns zum Einstieg kurz von Dir: Wo lebst Du und was machst Du in Deiner Freizeit am liebsten?

Martin: Ich lebe am Stadtrand von Köln an der Grenze zu Bergisch Gladbach. In meiner Freizeit mache ich Calisthenics und Kraftsport, lese gerne und habe seit einiger Zeit das Kochen für mich entdeckt.

IU Akademie: Was hast Du beruflich bisher gemacht und wie bist Du zum Social Media Marketing gekommen?

Martin: Bis zum Sommer 2024 war ich in der Nachmittagsbetreuung einer Ganztagsschule tätig. Das hat mir viel Spaß gemacht, aber ich merkte, dass ich dort nicht mein volles berufliches Potenzial ausschöpfen konnte. Ich wollte meinen Ehrgeiz nutzen und sinnstiftende Arbeit mit Planung, Analyse und Entwicklung verbinden. Also schaute ich mich nach einem Berufsfeld um, in dem ich meine Stärken nutzen kann. So kam ich auf Onlinemarketing.

Motivation & Entscheidung
Warum die geförderte Weiterbildung der nächste Schritt war

IU Akademie: Was hat Dich dazu bewegt, eine Weiterbildung zu beginnen? Was wolltest Du beruflich erreichen und welche Kenntnisse wolltest Du dafür vertiefen oder neu erwerben?

Marti…

IU Akademie: Was hat Dich dazu bewegt, eine Weiterbildung zu beginnen? Was wolltest Du beruflich erreichen und welche Kenntnisse wolltest Du dafür vertiefen oder neu erwerben?

Martin: Im Sommer 2024 absolvierte ich an der IHK Köln den Zertifikatslehrgang zum Social Media Manager und im Anschluss zum Online Marketing Manager. Hier merkte ich schnell, dass es noch viel zu lernen gibt. Also machte ich mich auf die Suche nach Weiterbildungen, um die vorhandenen Grundlagen zu vertiefen. Dabei entdeckte ich die Social Media Marketing Specialisation an der IU Akademie.

IU Akademie: Was war Dir bei der Wahl Deiner Weiterbildung besonders wichtig? Warum hast Du Dich für die Social Media Marketing Specialisation entschieden und was hat im Vergleich zu anderen Angeboten den Ausschlag gegeben?

Martin: In den Lehrgängen an der IHK erkannte ich, wie wichtig Content Marketing ist. Da ich meinen Fokus auf diesen Bereich legen wollte, entschied ich mich für die Social Media Marketing Specialisation. Sie beinhaltet unter anderem den „Content Manager“ und vertiefte auch mein Vorwissen im Bereich SEO. Ein weiteres Plus war der Umfang von 12 Modulen. Denn wenn mich Themen interessieren, dann bin ich dort ein wenig nerdig und arbeite mich gerne tief in die Materie ein.

IU Akademie: Du hast Dich bewusst für eine rein digitale Weiterbildung entschieden. Wie sah Dein Alltag aus, als Du begonnen hast, und welche Herausforderungen musste die Weiterbildung für Dich auffangen können?

Martin: Meine damalige Partnerin hat einen kleinen Sohn. Für mich war es selbstverständlich, bei der Betreuung zu helfen, und die IU Akademie bot ein Format, das mit einer wackeligen Kita-Situation und regelmäßigen Infekten des Kleinen gut vereinbar war. Hatte die Mama Termine oder musste arbeiten, kümmerte ich mich um das Kind und lernte einfach am Abend. Das war echt super.

Lernen, wie es zu Dir passt
Für wen digitales Lernen funktioniert

IU Akademie: Wenn Dich heute jemand fragt „Passt eine digitale Weiterbildung zu mir?“, welche Fragen würdest Du dieser Person stellen, bevor Du antwortest?

Martin: „Kannst Du Dich selbst organisieren und Dir Dinge autodidaktisch beibringen?“ Damit steht und fällt in meinen Augen die Entscheidung. Wenn Du das mit „Ja“ beantwortest, dann kann das Format sehr gut zu Dir passen. Wenn Du Flexibilität wegen Kinderbetreuung, der Pflege von Angehörigen oder Deinem aktuellen Job brauchst, dann ist auch das ein Pluspunkt für die IU Akademie.

IU Akademie: Bei uns entscheidest Du selbst, wann und in welcher Reihenfolge Du lernst. Wann war diese Freiheit ein Vorteil, wann war sie hart? Und wie viel Zeit pro Woche hast Du realistisch gebraucht?

Martin: Mir hat es gut gefallen, dass ich mich mit Fächern, die mir gut lagen, an die digitalen Prüfungsformen herantasten konnte. Das empfand ich als großen Vorteil. Da ich zum…

Martin: Mir hat es gut gefallen, dass ich mich mit Fächern, die mir gut lagen, an die digitalen Prüfungsformen herantasten konnte. Das empfand ich als großen Vorteil. Da ich zum einen Vorwissen mitbrachte, aber auch bei jeder Gelegenheit mein Wissen in Formaten außerhalb der IU Akademie vertieft und eine eigene Website aufgebaut habe, kann ich gar nicht genau sagen, wie viel Zeit ich wirklich investiert habe. Realistisch waren ca. 18 bis 20 Stunden pro Woche für die Inhalte der IU Akademie plus die zusätzliche Eigenleistung.

Dein Lernmix für mehr Lernerfolg
Skript, Live Session und KI richtig kombinieren

IU Akademie: Skripte, aufgezeichnete Vorlesungen, Live Sessions, Syntea, Praxisaustausch, LinkedIn Learning: Das sind viele Bausteine. Wie hast Du herausgefunden, welche…

IU Akademie: Skripte, aufgezeichnete Vorlesungen, Live Sessions, Syntea, Praxisaustausch, LinkedIn Learning: Das sind viele Bausteine. Wie hast Du herausgefunden, welche Kombination für Dich funktioniert, und welche Rolle hat die KI-Lernassistenz dabei gespielt?

Martin: Ich habe die Formate einfach ausprobiert und geschaut, was zu mir passt und was ich für die nächste Prüfung brauche. Die Skripte nutzte ich bei jeder Prüfungsform und beim Praxisaustausch war ich so gut wie jede Woche. LinkedIn Learning hat mir geholfen, Wissen in den Bereichen WordPress und Google Analytics aufzubauen. Der KI-Lernassistent war in den Wochen vor einer Klausur mein „bester Freund“. Dass es eine KI gab, die mich abfragte, war für mich ein enormer Zeitgewinn.

IU Akademie: Du hast die Live Sessions gezielt dann besucht, wenn eine Fallstudie als Prüfungsleistung anstand. Was hast Du aus diesen Terminen mitgenommen, das Du aus dem Skript allein nicht bekommen hättest?

Martin: Theoretisch lernen und praktisch anwenden sind unterschiedliche Dinge. Da die Fallstudien an eine praktische Umsetzung angelehnt sind, kann es sein, dass man auf Schwierigkeiten stößt. So gab es beispielsweise in der Fallstudie zu Influencer Marketing Interpretationsspielraum in der Fragestellung. Die Klärung gab den weiteren Weg der Fallstudie vor.

IU Akademie: Im Praxisaustausch arbeitest Du mit anderen Teilnehmenden an echten Aufgabenstellungen. Wie hat sich dieser Austausch auf Dein Lernen ausgewirkt und sind daraus Kontakte entstanden, die Dich heute noch begleiten?

Martin: Ich habe mich gerne aktiv eingebracht und auch eigene Praxiserfahrungen geteilt. Hier kam ich mit einigen anderen Teilnehmenden in näheren Kontakt. Wir tauschten Kontaktdaten aus und unterstützen uns gegenseitig. An dieser Stelle sende ich liebe Grüße an Betty und Ann-Catrin.

Deine Zukunft im Blick
Karrierecoaching und der Blick aufs Studium

IU Akademie: Unser Karrierecoaching umfasst drei Sitzungen. Woran habt Ihr konkret gearbeitet und was hat Dir das für Deinen nächsten Schritt gebracht? Was sollte man mitbringen, damit die Sitzungen wirklich etwas bringen?

Martin: Das Thema Lebenslauf und Bewerbungen hatte ich zuletzt Anfang der 2000er in der Schule behandelt. Hier hat es mir geholfen, das Ganze auf das Jahr 2026 zu upgraden. Zum ersten Termin habe ich meinen Lebenslauf mitgebracht und wir schauten beispielsweise, wie ich in einem kurzen CV zeigen kann, dass meine pädagogische Erfahrung wertvoll fürs Content Marketing ist. Bei dem Angebot ist es auf jeden Fall sinnvoll, mit dem Input des Karrierecoaches zu arbeiten und das eigene Profil entsprechend weiterzuentwickeln. 

IU Akademie: Für Dich waren die 60 ECTS ein wichtiges Argument, da sie auf ein anschließendes Studium an der IU anrechenbar sind. Was reizt Dich an dieser Perspektive?

Martin: Die…

IU Akademie: Für Dich waren die 60 ECTS ein wichtiges Argument, da sie auf ein anschließendes Studium an der IU anrechenbar sind. Was reizt Dich an dieser Perspektive?

Martin: Die Welt ist schnelllebig und wir müssen uns daran anpassen. Dass ich in der Weiterbildung 60 ECTS erwerbe, sah ich als großen Pluspunkt. Denn wenn ich mich zukünftig für ein Studium entscheiden sollte, habe ich ein Drittel schon abgeschlossen. So habe ich ein umfangreiches Zeugnis erworben und gleichzeitig die Möglichkeit, mich in einem überschaubaren Rahmen weiterzuentwickeln.

Von der Theorie zur Praxis
Wie aus Modulen das Content Labor wurde

IU Akademie: Dein persönliches Highlight war der Content Manager, weil Du dort den strategischen Hintergrund bekommen hast, statt „nur“ bunte Bilder zu produzieren. Was hat sich…

IU Akademie: Dein persönliches Highlight war der Content Manager, weil Du dort den strategischen Hintergrund bekommen hast, statt „nur“ bunte Bilder zu produzieren. Was hat sich dadurch an Deiner Arbeitsweise verändert?

Martin: Durch den Content Manager denke ich nicht in Posts, sondern in Content-Systemen. Die Inhalte habe ich Anfang 2026 in mein eigenes Projekt „Content Labor“ überführt. Dabei achte ich darauf, dass mein Content verständlich, authentisch und fachlich korrekt ist. Außerdem muss er mit vertretbarem Aufwand produziert werden, um meinem ressourcenschonenden Ansatz gerecht zu werden. Dabei lege ich Wert darauf, auch langfristige Erfolge im Blick zu haben und diese einzuplanen.

IU Akademie: Dein Content Labor, Dein eigener Blog rund um Content Marketing, ist direkt aus den Inhalten entstanden: Website, LinkedIn und Instagram als ein System. Wie bist Du vorgegangen und was empfiehlst Du Teilnehmenden ohne eigenes Projekt?

Martin: Mein Content Labor liefert Einsteigertipps für kleine Unternehmen, die mit dem Onlinemarketing anfangen möchten oder bei denen es nicht ganz rund läuft. Im Marketing heißt es immer: „SEO ist kein Sprint, SEO ist ein Marathon.“ Deshalb fing ich mit meinem Blog rund um ressourcenschonendes Content Marketing an. Da die Konkurrenz in dem Bereich stark ist, schaute ich, was meinen Content einzigartig macht, und zielte mit meinem Alleinstellungsmerkmal auf Keywords, die für mich auch erreichbar waren. Das Ganze überwachte ich in der Google Search Console. Die Werte gaben mir Hinweise, wo ich meinen Content optimieren muss. Die Ergebnisse und mein Wissen teilte ich außerdem auf LinkedIn und Instagram. So wurde aus dem Blog ein Content-System.

Teilnehmenden ohne eigenes Projekt würde ich eins raten: Bau Dir ein Projekt. Und wenn es nur ein einzelner Social-Media-Kanal ist. Erst die Praxis bringt Dir Marketing bei. Ein Kopf voller Theorie hilft Dir erst weiter, wenn Du die ersten Herausforderungen bewältigst. Gleichzeitig zeigst Du Deinem zukünftigen Arbeitgeber Eigeninitiative und eine erste Arbeitsprobe.

Fazit und Ausblick
Was die Weiterbildung gebracht hat

IU Akademie: Ende November steht Deine letzte Prüfung an. Was hat sich seit dem Start verändert, fachlich und persönlich? Und welche Fähigkeit hast Du Dir nebenbei angeeignet, die…

IU Akademie: Ende November steht Deine letzte Prüfung an. Was hat sich seit dem Start verändert, fachlich und persönlich? Und welche Fähigkeit hast Du Dir nebenbei angeeignet, die Du vorher nicht auf dem Zettel hattest?

Martin: Fachlich liegen Welten zwischen 2024 und 2026. Ich arbeite inzwischen strategischer und systematischer. Außerdem merke ich, dass ich wieder gerne in einem Team arbeiten möchte. Was dabei trotzdem guttut: Das Wissen, dass ich in der Lage bin, auch eigenständig Projekte durchzuführen. Das Wertvollste, was ich bei der IU Akademie gelernt habe, ist, dass ich mir eigenständig Wissen aneignen und dieses auch umsetzen kann.

IU Akademie: Wo willst Du in einem Jahr stehen und was möchtest Du jemandem mitgeben, der gerade dort steht, wo Du vor Deinem Start gestanden hast?

Martin: In einem Jahr arbeite ich in einem Unternehmen, mit dem ich mich identifizieren kann. Dort erstelle und optimiere ich datenbasiert Content. Die intensivere Auseinandersetzung mit Marketingdaten ist mein nächster Schritt nach der Social Media Marketing Specialisation. Durch das Content Labor habe ich Spaß daran entdeckt, mit den vorhandenen Ressourcen das optimale Ergebnis zu erzielen. Wie man das erreicht und wo man nacharbeiten muss, zeigen einem die erhobenen Messwerte.

IU Akademie: Für wen würdest Du diese Weiterbildung empfehlen und für wen eher nicht?

Martin: Ich würde die Weiterbildung allen Menschen empfehlen, die den Ehrgeiz mitbringen, sich von zu Hause aus eigenverantwortlich weiterzubilden. Auch Rahmenbedingungen wie Pflege, Kinderbetreuung oder ein bestehendes Arbeitsverhältnis machen die IU Akademie interessant. Wenn Du Schwierigkeiten mit der Selbstorganisation hast oder engen sozialen Kontakt zu einer Gruppe in Deiner Weiterbildung brauchst, dann solltest Du Dir zweimal überlegen, ob Du Dich anmeldest, denn hier besteht die Chance, dass Du nicht glücklich wirst.

IU Akademie: Vielen Dank, Martin, für Deine offenen Einblicke und viel Erfolg bei der letzten Prüfung Ende November!

Du möchtest Dich weiterbilden?

Deine Weiterbildung kann für Dich kostenlos sein. Wenn Du arbeitslos bist, kannst Du sie über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit fördern…

Du möchtest Dich weiterbilden?

Deine Weiterbildung kann für Dich kostenlos sein. Wenn Du arbeitslos bist, kannst Du sie über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit fördern lassen. Auch für Beschäftigte gibt es Fördermöglichkeiten. Was für Dich passt, klären wir mit Dir in einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch.

Nichts verpasst. Zusammengefasst.

Martin hat sich nach seiner Zeit in der Nachmittagsbetreuung einer Ganztagsschule für die geförderte Weiterbildung Social Media Marketing Specialisation an der IU Akademie…

Martin hat sich nach seiner Zeit in der Nachmittagsbetreuung einer Ganztagsschule für die geförderte Weiterbildung Social Media Marketing Specialisation an der IU Akademie entschieden, um sein Wissen im Content Marketing zu vertiefen. Das digitale Format ließ sich gut mit der Kinderbetreuung im Familienalltag vereinbaren. Er kombinierte Skripte, Live Sessions, Praxisaustausch und den KI-Lernassistenten und baute mit dem „Content Labor“ ein eigenes Projekt auf. Sein Tipp: Wer sich selbst organisieren kann und ein eigenes Projekt startet, profitiert am meisten.

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Ich bin Martin und lebe am Stadtrand von Köln. In meiner Freizeit mache ich Calisthenics und Kraftsport, lese gerne und habe das Kochen für mich entdeckt. 

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